Coronavirus – Katapult-Drohne beliefert US-Krankenhäuser
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CoronavirusKatapult-Drohne beliefert US-Krankenhäuser

Die Covid-19-Pandemie bringt das Gesundheitswesen der USA an seine Grenzen. Eine spezielle Drohne, die bereits in Afrika im Einsatz war, soll nun für Abhilfe sorgen.

Im US-Bundesstaat North Carolina beliefern bald Drohnen Krankenhäuser. Die Firma Zipline hat eine Drohne entwickelt, die eine Ladekapazität von ungefähr zwei Kilo und eine Reichweite von 160 Kilometern für den Hin- und Rückflug hat. Sie soll während der Krise notwendige Ausrüstung und Medikamente liefern können und dabei unnötige Personenkontakte vermeiden.

Ein «First» in Amerika

Die Drohne transportiert seit mehr als einem Jahr Blut und andere medizinische Hilfsgüter in Afrika. Jetzt wird getestet, ob sich die Technologie auch in Amerika durchsetzen kann. Es ist das erste Mal, dass die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten eine Langstrecken-Drohnenlieferung genehmigt hat.

Das Projekt in North Carolina wird die Effizienz der Lieferung kritischer medizinischer Güter testen. Die Drohnen werden von einem Logistikzentrum aus in Kannapolis, North Carolina, gestartet. Dabei wird die Drohne mit einem Katapult in die Luft geschleudert, um Energie für den Flug zu sparen. Am Ziel wirft sie ihre Ladung per Fallschirm ab und kehrt dann zur Basis zurück. Dort hakt sich ein am Bauch der Drohne befestigter Haken an einem gespannten Seil ein.

Immer mehr Drohnen im Einsatz

Als Reaktion auf Covid-19 werden bereits Drohnen auf der ganzen Welt eingesetzt. Mit ihnen wird die Einhaltung der Social-Distancing-Regeln überwacht und sie werden zum Desinfizieren von Straßen eingesetzt.

(L'essentiel/AP/scs)

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