Aufmerksamkeit, bitte! – Katy Perry lässt die Hosen runter

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Aufmerksamkeit, bitte!Katy Perry lässt die Hosen runter

Die Sängerin füttert ihre Fans seit Tagen unglaublich dicht und hautnah mit Informationen. Braucht da jemand Aufmerksamkeit?

Anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Albums «Witness» hat Katy Perry einen mehrtägigen Livestream gesendet. Aus ihrem Leben. So ein bisschen Reality-Show mit viel Drama. Ein lebensechter Einblick als Erfolgskonzept? Nun, der Kardashian-Clan verdient damit seit Jahren Millionen und Abermillionen. Katy Perry musste bislang nicht auf dieses Mittel zurückgreifen.

Die Zuschauer beobachten Katy Perry also beim Schlafen, wie sie mit ihrem Hund namens Nugget spielt oder eben wie Perry ihren nackten Po der Kamera entgegenstreckt. Wir hoffen, das ist der vorläufig letzte Höhepunkt dieser irritierenden Katy-Perry-zeigt-ihr-Leben-Phase. Die Highlights dieser Phase:

1. Die Haare

Katy Perry litt angeblich an einer Identitätskrise, wie sie in ihrem Livestream in der Therapiesitzung mit Dr. Siri Sat Nam Singh gestand. Sie habe sich zwischen dem Popstar Katy Perry und ihrer Privatperson Katheryn Hudson (so ihr bürgerlicher Name) hin- und hergerissen gefühlt. So musste eine Veränderung her: «Ich wollte nicht mehr wie Katy Perry aussehen.» Voilà, die Kurzhaarfrisur war geboren. Ha, und viele dachten noch, es sei eine Trennungsfrisur.

2. Abstruse Challenge auf Social Media

Zur Veröffentlichung ihrer Single «Bon Appétit» lancierte die Sängerin eine, nun ja, etwas irritierende Challenge auf ihrem Instagram-Profil. Darin bezeichnet sie die Aktion selbst als «eine arme Version der Bucket Challenge». Ihre Follower reagierten verständlicherweise ebenfalls verwirrt. Aber sehen Sie selbst.

Eine etwas apathisch wirkende Perry tritt die mäßig erfolgreiche #bonappetitchallenge los.

3. Öffentliche Auftritte

Bei den Brit Awards im Feburar legte Perry bereits einen schrägen Auftritt hin. Ein Red-Carpet-Interview verlief nicht gerade so, wie man sich das vorstellt. Erst warf sie sich in (nicht so) erotische Posen und als man sie wegschickte, reagierte sie zickig: «Moment, ich bin noch nicht fertig! Ich versuche hier gerade eine Geschichte zu erzählen!», schrie sie. Die Blicke der Interviewer sprachen Bände. Zudem fällt sie seither mit recht fragwürdigen Outfits auf – an der Met Gala Anfang Mai zum Beispiel:

4. Konfuse Interviews

«Ich bin nicht betrunken – ich wirke nur so» oder «Wenn ich ein neues Album veröffentliche, fühle ich mich, als hätte ich ein Raumschiff gebaut. Man fragt sich: ‹Wird es schweben?›» sind bloß zwei Quotes aus Perrys jüngsten Interviews.

5. Psychische Probleme

Unter Tränen sprach die Sängerin in ihrem viertägigen Livestream mit einem Therapeuten über ihre Selbstmordgedanken. «Ich habe mich so geschämt, dass ich diese Gedanken hatte, dass ich mich so schwach und traurig fühlte.» Über die Beziehung zu ihren Eltern meinte sie, man könne immer recht haben oder geliebt werden: «Ich wollte immer nur geliebt werden.»

6. Versöhnung mit Taylor Swift

Ganz neue Töne: Perry möchte sich jetzt mit Taylor Swift aussöhnen. Ihr Streit begann vor mehr als drei Jahren und plätscherte seither mit einigen Aufs und Abs dahin. Jetzt sagt Perry im Livestream: «Ich vergebe ihr, und es tut mir leid, was ich ihr angetan habe. Ich hoffe, dasselbe gilt für sie. Ich liebe sie und will nur das Beste für sie.» Das kam wieder einmal aus dem Nichts und komplett unerwartet – aber gut.

7. Dirty Talk

Was fehlt noch? Genau: Sex. Über den hat die Sängerin jetzt mit Talkmaster James Corden (38) gesprochen. Die beiden spielten Wahrheit oder Pflicht – in einer etwas ekligen Variante mit Dschungelcamp-Charakter. Wer eine Frage nicht beantworten wollte, musste etwas Grusiges essen. «Wenn du Diplo, John Mayor und Orlando Bloom sortieren müsstest, wer war der Beste?», fragte Corden die Sängerin. Sie seien alle tolle Liebhaber und sie würde mit allen noch einmal Sex haben, sagte Perry diplomatisch. Mit dem Ranking rückte sie dann aber doch noch raus: Platz 3 geht an DJ Wesley «Diplo» Pentz (38), Platz 2 an Orlando Bloom (40). Für den ersten Platz wurde der König der Schnulzen, John Mayer (39), auserkoren.

8. Offenherzig

Etwas nackte Haut gehört selbstverständlich auch dazu. Während sich die Sängerin eine Maßage gönnte, entblösste sie ihren Po. Wieder live auf ihrem Youtube-Stream.

(L'essentiel/net)

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