Vorschläge abgelehnt – Keine Änderung an Studienbeihilfen-Reform

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Vorschläge abgelehntKeine Änderung an Studienbeihilfen-Reform

LUXEMBURG – CSV und Déi Lénk schlugen am Dienstag eine Reihe von Änderungen vor. Diese wurden aber en bloc durch die Parlamentsmehrheit abgelehnt.

Die Oppositionsparteien schlugen am Dienstag Änderungen an den Reformplänen der Regierung vor - ohne Erfolg.

Die Oppositionsparteien schlugen am Dienstag Änderungen an den Reformplänen der Regierung vor - ohne Erfolg.

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Schüler- und Studentenverbände hatten ihren Standpunkt mehrfach betont: Ihnen ist das Grundstipendium in Höhe von 2000 Euro jährlich zu niedrig. Bildungsminister Claude Meisch hielt stets dagegen – er werde den Betrag nicht anheben. Nichtsdestotrotz schlugen die Oppositionsparteien CSV und Déi Lénk mehrere in diese Richtung gehende Änderungen vor.

So schlugen die Christsozialen in der Hochschulkommission des Parlaments ein Grundstipendium in Höhe von 2750 Euro vor, Déi Lénk fordert eine Rückkehr zum System der Familienzulagen (etwa zwischen 3600 und 5300 Euro pro Kind und Jahr). Ohne Erfolg: Die Abgeordneten der Mehrheitsfraktionen lehnten die Vorschläge en bloc ab.

An den Reformplänen der Regierung dürfte sich somit nichts mehr ändern. In der kommenden Woche wird der Regierungsrat Stellung zum Gesetzesvorhaben nehmen, bevor die Kommission abschließend darüber entscheidet. Schließlich soll das Gesetz dann vor dem 18. Juli das Parlament passieren.

(fr/pw/L'essentiel)

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