Badeunfall in Remerschen – Keine Autopsie im Todesfall von «Puto G»

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Badeunfall in RemerschenKeine Autopsie im Todesfall von «Puto G»

REMERSCHEN - Die Staatsanwaltschaft schließt im Fall des in Remerschen ertrunkenen «Puto G» ein Fremdverschulden aus. Dennoch gibt es Ermittlungen.

Vor knapp zwei Monaten kam es im Badesee in Remerschen zu einem tödlichen Unglück. Der portugiesischen Rapper «Puto G» konnte nur noch Tod aus dem Gewässer geborgen werden. Nun hat sich die Luxemburger Staatsanwaltschaft zu dem Fall geäußert. Die Behörde hat keine Autopsie veranlasst, da die Beteiligung eines Dritten im Vorfeld ausgeschlossen wurde.

Des Weiteren erklärt die Staatsanwaltschaft, dass kein Zusammenhang zwischen dem Algenbefall des Sees und dem Tod des 27-Jährigen besteht. Darüber wurde kürzlich in der portugiesischsprachigen Zeitung Contacto spekuliert worden.

Dennoch gibt es derzeit eine Untersuchung zu dem Fall. Es wird geprüft, ob Personen vor Ort schnell genug und vor allem richtig gehandelt haben. Oder ob der Tod von José Carlos Cardoso (so sein bürgerlicher Name) hätte verhindert werden können.

(L'essentiel)

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