Alad-Bericht – Keine Dopingfälle 2018 in Luxemburg

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Alad-BerichtKeine Dopingfälle 2018 in Luxemburg

LUXEMBURG – Die Luxemburger Anti-Doping-Agentur hat am Dienstag ihre Bilanz für das zurückliegende Jahr veröffentlicht. Sie führte insgesamt 202 Tests durch.

Drei Viertel der Dopingkontrollen im Großherzogtum fanden während eines Wettkampfes statt.

Drei Viertel der Dopingkontrollen im Großherzogtum fanden während eines Wettkampfes statt.

DPA

In Luxemburg wurde im Jahr 2018 kein Sportler positiv auf eine illegale Substanz getestet. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den die Luxemburger Anti-Doping-Agentur (Alad) am Dienstag veröffentlichte. Auf Beschluss der Agentur wurden im vergangenen Jahr 202 Kontrollen durchgeführt, acht davon fanden im Ausland statt. Das ist etwas mehr als im Vorjahr (187), als fünf Analysen von vier Athleten positiv ausfielen.

Dennoch hat die Alad sieben sogenannte No-show-Fälle gezählt, bei denen die Athleten der Untersuchung fernblieben. Eine Sanktion droht den Sportlern allerdings erst dann, wenn sie innerhalb eines Jahres drei Mal nicht zum Test erscheinen.

Bei den Sportlern aus Luxemburg wurden sowohl Blut- als auch Urintests durchgeführt. Drei Viertel der Kontrollen fanden während eines Wettkampfes statt, der Rest während des Trainings. In 41 Fällen wurden die Ergebnisse nicht von der Alad, sondern vom internationalen Verband ermittelt. Gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) teilt die Alad künftig im Falle eines Dopingvergehens nicht mehr sofort den Namen der positiv getesteten Sportler mit, sondern wartet erst die Entscheidung des Disziplinarrates ab.

(jg/L'essentiel)

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