Luxemburg: Keine neuen Erkenntnisse im Fall Bianka

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LuxemburgKeine neuen Erkenntnisse im Fall Bianka

LINGER – Die Ermittlungen zum Verschwinden des Babys im Jahr 2015 wurden am Mittwoch im Prozess beschrieben. Was genau mit dem Kind passiert ist, bleibt weiterhin offen.

Auf der Suche nach dem Kind wurde damals der Teich ausgepumpt.

Auf der Suche nach dem Kind wurde damals der Teich ausgepumpt.

Editpress/Archives

Am Mittwoch, dem zweiten Tag des Prozesses um das Verschwinden der kleinen Bianka im Sommer 2015, berichteten zwei Beamten der Police Grand-Ducale von ihrer über sieben Jahre andauernden Ermittlung. Erschwert wurde diese durch die verschiedenen Versionen Mutter des Mädchens, die seit Prozessbeginn am Dienstag nicht mehr an der Verhandlung teilnahm.

Nach Biankas Verschwinden war die Frage für die Ermittler zunächst: Kann Bianka noch am Leben sein? Gefunden wurde das Kind bis heute nicht. Zeugen, die in der Nähe des Linger-Teichs im Südwesten des Landes arbeiteten, meldeten damals eine Frau, die sie mit einer Decke unter dem Arm gesehen hätten. Kurze Zeit später habe sie diese nicht mehr bei sich gehabt.

Dass die junge Frau an diesem Tag in der Nähe des Teiches war, wurde durch die Analyse der Daten ihres Mobiltelefons bestätigt, wie «RTL» berichtete. Das Wasser wurde abgepumpt, aber von dem Baby fehlte jede Spur. Laut den Ermittlungen hätte die Leiche eines Neugeborenen trotz intensiver Suche durchaus unbemerkt bleiben können.

(nc)

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