Nordkoreanischer Machthaber: Kim Jong-un droht im Falle einer Krise mit Atomwaffeneinsatz

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Nordkoreanischer MachthaberKim Jong-un droht im Falle einer Krise mit Atomwaffeneinsatz

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat seine Bereitschaft zur Mobilisierung nuklearer Abschreckung bekräftigt.

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Zu jeglicher militärischen Konfrontation bereit: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un.

Zu jeglicher militärischen Konfrontation bereit: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un.

via REUTERS
Kim Jong-un hatte zuletzt seine Rhetorik verschärft.

Kim Jong-un hatte zuletzt seine Rhetorik verschärft.

AFP
In einer Rede zum 69. Jahrestag des Endes des Koreakriegs von 1950 bis 1953 sagte er am Donnerstag, seinem Land militärisch zu drohen, sei selbstmörderisch.

In einer Rede zum 69. Jahrestag des Endes des Koreakriegs von 1950 bis 1953 sagte er am Donnerstag, seinem Land militärisch zu drohen, sei selbstmörderisch.

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat seine Entschlossenheit erklärt, im Falle eines militärischen Konflikts mit Südkorea und den USA Atomwaffen einzusetzen. In einer Rede zum 69. Jahrestag des Endes des Koreakriegs von 1950 bis 1953 sagte er am Donnerstag, seinem Land militärisch zu drohen, sei selbstmörderisch.

«Unsere Streitkräfte sind vollkommen darauf vorbereitet, auf eine jede Krise zu antworten, und die nukleare Abschreckung unseres Landes ist ebenso bereit, ihre absolute Kraft pflichtgemäß exakt und schnell in Übereinstimmung mit ihrem Auftrag auszuführen», zitierte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA Kim.

Kim verschärft Rhetorik

Bereits im April hatte Kim gesagt, dass Nordkorea seine Atomwaffen im Falle einer Bedrohung in einem Präventivschlag einsetzen würde. Sie seien «niemals auf den einzigen Auftrag einer Kriegs-Abschreckung begrenzt».

Analysten sahen in Kims martialischer Ansprache vor Kriegsveteranen am Donnerstag einen Versuch, seine mit wirtschaftlichen Krisen konfrontierte Regierung zu rechtfertigen. Sie gehen davon aus, dass Kim seine Rhetorik angesichts der kommenden amerikanisch-südkoreanischen Sommermanöver weiter verschärft.

(DPA/fur)

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