Aus der Großregion – Kinderporno-Verdacht ums Bistum Trier

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Aus der GroßregionKinderporno-Verdacht ums Bistum Trier

TRIER – Das Bistum Trier hat einen Diakon beurlaubt. Grund sind Ermittlungen wegen des Besitzes von kinderpornografischen Schriften.

Ein Diakon mit Zivilberuf wurde vom Bistum Trier wegen Ermittlungen wegen Kinderpornobesitzes beurlaubt.

Ein Diakon mit Zivilberuf wurde vom Bistum Trier wegen Ermittlungen wegen Kinderpornobesitzes beurlaubt.

DPA/Symbolbild

Das Bistum Trier sowie das Krankenhaus Mutterhaus Trier haben sich von einem Diakon getrennt. Grund sind Ermittlungen gegen den Mann, weil sich dieser im Besitz von kinderpornografischen Schriften befunden haben soll. Zuvor berichtete der Trierische Volksfreund (TV) über den Fall.

Bei dem Mann handelt es sich laut TV um einen Diakon im Zivilberuf. Der Mann habe zudem im Mutterhaus gearbeitet und dieses von sich aus über die Ermittlungen informiert. Er wurde daraufhin von allen Pflichten entbunden und freigestellt.

Familienvater galt als unauffällig und beliebt

Nach Angaben des Oberstaatsanwaltes soll er kinderpornografische Inhalte besessen haben, die er auch auf einer Online-Plattform zum Tausch angeboten hatte. Der Verdacht sei auf ihn gefallen, als amerikanische Behörden ihre Erkenntnisse nach Ermittlungen an die deutschen Behörden weitergegeben hatten. Im Februar sei die Wohnung des Beschuldigten durchsucht worden, dabei wurde auch Material beschlagnahmt.

Laut der Sprecherin des Mutterhauses gebe es keine Hinweise darauf, dass der Mann sich während der Ausübung seines Berufs strafbar gemacht habe. Ähnliches vermeldete auch das Bistum. Laut Informationen des TV sei der Mann, der zudem Familienvater war und als freundlich, unauffällig und beliebt galt, auch in einer Trierer Pfarrei eingesetzt gewesen.

(L'essentiel)

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