Luxemburg – Kirepo registriert Ansturm auf den «CovidChecker»
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LuxemburgKirepo registriert Ansturm auf den «CovidChecker»

MAMER – Die Ankündigung, ab dem 15. Januar 3G-Kontrollen am Arbeitsplatz einzuführen, hat bei der Firma Kirepo zu einem sprunghaften Anstieg der Bestellungen geführt.

Das kleine Unternehmen aus Mamer hat mit dem CovidChecker die Zeichen der Zeit erkannt.

Das kleine Unternehmen aus Mamer hat mit dem CovidChecker die Zeichen der Zeit erkannt.

Kirepo

Es ist ein kleines Unternehmen in Mamer. Seit 2004 entwickelt und vermarktet die Firma Kirepo mobile Anwendungen, Webprojekte, Digital Signage-Geräte oder sogar maßgeschneiderte Kassenlösungen. Alles mit dem Ziel, «den Menschen das tägliche Leben zu erleichtern», erklärt CEO Steve Reisdorf gegenüber L'essentiel. Ein ebenso hehres wie ehrgeiziges Projekt, das gut zur aktuellen Krise passt, in der unsere Gewohnheiten in fast allen Bereichen auf den Kopf gestellt werden. Doch vor allem hat Kirepo die Zeichen der Zeit erkannt, als es vor drei Monaten den «CovidChecker» auf den Markt brachte – ein mobiles Terminal zum Auslesen von CovidChecks.

Denn mit der Einführung von 3G am Arbeitsplatz ab 15. Januar und den damit verbundenen Kontrollen in allen Unternehmen, steigt nun auch die Nachfrage im Großherzogtum. So verzeichnet Steve Reisdorf «über 30 Prozent mehr Verkäufe», wie er sagt und Stand heute bereits «mehr als 100 Kunden in allen Branchen». Ob im Handel, der Gastronomie oder im Bankensektor. Dabei zählt das Unternehmen auch Behörden, gemeinnützige Organisationen, oder (Sport-)Vereine zur Zielgruppe.

«Es ist ein rein luxemburgisches Produkt»

Dabei handelt es sich bei dem CovidChecker um ein ebenso simples wie lokales Produkt – aus dem Großherzogtum für das Großherzogtum: «Ein reines luxemburgisches Produkt, das auf einem 3D-Drucker hergestellt wird», sagt Steve Reisdorf nicht ohne Stolz. So würden nicht nur die Teile in Luxemburg zusammengebaut. Auch die die Programmierung erfolge hier in Luxemburg.

Der CovidChecker ist im Grunde «ein kleiner Terminal mit Standfuß, einem Bildschirm, der aus der Ferne installiert werden kann sowie einem optionalen Drucker», erklärt Reisdorf. Das Gerät sei auf die nationale Anwendung abgestimmt und ermögliche es, das CovidCheck 3G-, 2G- und 2G+-Zertifikat zu scannen und zu überprüfen, ohne dass eine Person zur Überwachung eingesetzt werden müsse. Optional könne außerdem ein Ticket zur Validierung ausgedruckt werden. Ein Verfahren, das nach Angaben des Unternehmens weniger schwerfällig, schneller und sicherer sei.

(nc/L'essentiel)

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