Die Obamas – Kiss Cam erwischt die Obamas

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Die ObamasKiss Cam erwischt die Obamas

Bei einem Basketballspiel geriet Barack Obama in den Fokus der «Kuss-Kamera». Da er lieber lächelte als seine Michelle zu küssen, buhte ihn das Publikum aus.

Eigentlich wollte sich US-Präsident Barack Obama nur das Spiel des US-amerikanischen Basketball-Nationalteams gegen die brasilianische Auswahl ansehen. Dass er so ganz nebenbei noch Stimmenfang betreiben konnte – umso besser. Doch dann drehte sich plötzlich alles nur noch um die «Kiss Cam». Und um ein Haar hätte es sich Obama mit dem Publikum verscherzt.

Wer in den Vereinigten Staaten schon einmal an einer Sportveranstaltung war, der kennt das Prozedere. Eine Kamera sucht das Publikum ab und stoppt bei einem Paar, das sich küssen soll. Die Kuss-Aktion wird dann auf Grossbildschirmen im Stadion übertragen. Mit einer roten Umrandung, Herzen und dem Schriftzug «Kiss Cam» ist das romantische Ereignis vor allem bei ersten Dates ein Highlight, da es sozusagen zum ersten Kuss zwingt.

«Kiss! Kiss!»

Am Montagabend hat es Barack Obama erwischt. Er hatte den Sportanlass mit Vizepräsident Biden, seiner Frau Michelle und seiner Tochter Malia besucht. Und so war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Kamera das Präsidentenpaar einfangen würde. «Kiss! Kiss!», schrie das Publikum. Doch als alle Augen auf die Obamas gerichtet waren, blieb der Kuss aus, berichtet die «Huffington Post». Die beiden hätten «gelächelt» aber nicht «geküsst». Das Publikum war empört und buhte die beiden aus. Gar nicht gut für den Wahlkampf!

Doch dann gab die Kamera den beiden eine zweite Chance. Und dieses Mal nutzten sie sie. Der Präsident küsste seine Gattin erst auf den Mund, dann gabs noch ein Küsschen auf die Stirn. Die Menge war begeistert, der Wahlkampf – bei der Sportveranstaltung wenigstens – gerettet. «Vier weitere Jahre!», schrie die Menge. Das Basketballspiel war plötzlich nicht mehr so interessant.

(L'essentiel Online/ske)

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