Das gibt Haue – Klage gegen «50 Shades of Grey»-Porno

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Das gibt HaueKlage gegen «50 Shades of Grey»-Porno

Für viele ist ja schon das Buch «50 Shades of Grey» eine Pornoparodie. Trotzdem geht Universal jetzt gegen eine Erwachsenenfilmveralberung des Schmuddelschinkens vor.

«50 Shades of Grey» ist der Bestseller des Jahres: Kein Wunder, wollen viele Profit aus der Buchreihe schlagen. Und was liegt näher, als aus dem Hausfrauen-Porno einen XXX-Film zu drehen? Das hat sich auch die Produktionsfirma Smash Pictures gedacht – und eine sogenannte Parodie unter dem Namen «50 Shades of Grey – a XXX Adaption» auf den Markt gebracht. Doch den Inhabern der «Shades»-Rechte ist das Erwachsenenfilmchen nicht parodistisch genug – und zerren Smash deshalb vor Gericht.

Denn: Das Recht auf Parodie fällt in den Vereinigten Staaten unter die Meinungsfreiheit. Darum gibt es immer wieder XXX-Parodien von Blockbustern – ohne dass die Studios etwas dagegen machen können. Bei Streifen wie «Avatar» oder dem «Simpsons»-Porno liegt der Fall auch etwas anders als bei «Shades»: Die Trilogie ist selber schon pornografisch angehaucht, und so wird wohl auch in der von Universal geplanten Verfilmung einiges an nackter Haut zu sehen sein. Deshalb hat die Produktionsfirma jetzt Klage eingereicht: «Es wurden exakte Dialoge, Charaktere, Ereignisse, die Geschichte und der Stil der 'Fifty Shades'-Trilogie übernommen», so die Beschwerde. Und weiter: «Es ist keine Parodie, sondern einfach eine Verfilmung. Und dafür haben sie keine Rechte.» Smash hat den Film kurzerhand in «This isn't 50 Shades of Grey – this is a Parody» umbenannt. Ob das reicht?

Jedenfalls hat sich auch die «Shades»-Autorin E L James der Klage angeschlossen – auch sie will möglichst viel Geld mit ihrem Machwerk verdienen. Smash Pictures hat sich bislang noch nicht geäußert.

Der Trailer zur XXX-Parodie

(L'essentiel Online/nik)

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