Sexueller Missbrauch – Klage gegen Prinz Andrew zugelassen
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Sexueller MissbrauchKlage gegen Prinz Andrew zugelassen

Rückschlag für den Sohn der Queen, Teilsieg für Virginia Giuffre: Ein New Yorker Bezirksgericht hat ihre Klage wegen sexuellen Missbrauchs gegen Prinz Andrew zugelassen.

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Der Sohn der Queen ist vor einem New Yorker Bezirksgericht abgeblitzt: Die Missbrauchsklage gegen ihn wird zugelassen.

Der Sohn der Queen ist vor einem New Yorker Bezirksgericht abgeblitzt: Die Missbrauchsklage gegen ihn wird zugelassen.

AFP

Das New Yorker Bezirksrichter hat entschieden: Eine Missbrauchsklage gegen den Sohn der Queen wird zugelassen. Ein entsprechender Antrag auf Nichtzulassung lehnte der zuständigen Richter Lewis Kaplan ab.

Die Klägerin Virginia Giuffre wirft Prinz Andrew in dem Zivilverfahren vor, sie als 17-Jährige missbraucht zu haben. Andrew streitet die Vorwürfe kategorisch ab.

Näher nicht bezifferte Entschädigung

Die Anwälte des Prinzen machten einen Deal zwischen Guiffre und Jeffrey Epstein von 2009 geltend: Laut dieser Stillschweigevereinbarung hat Giuffre eine Entschädigung von 500.000 Dollar erhalten, damit sie auf alle Klagen verzichtet. Jetzt ist klar, dass die Abmachung mit Epstein Prinz Andrew vor einem Prozess nicht schützen wird.

Giuffre hatte im August 2021 Klage gegen den Prinzen eingereicht. Sie beschuldigte ihn der Vergewaltigung, des sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige sowie der Zufügung von psychologischem und emotionalem Schaden. Sie fordert eine nicht näher bezifferte Entschädigung und Strafschadensersatz. In der Klage wird ein Schwurgerichtsverfahren gefordert.

(L'essentiel/gux)

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