Französische Reality-Show – Koch in Luxemburg will nächster «Top Chef» werden

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Französische Reality-ShowKoch in Luxemburg will nächster «Top Chef» werden

LUXEMBURG - Thomas Murer arbeitet als Sous-Chef im Restaurant La Mirabelle in der Hauptstadt. Ab Montag ist er als Kandidat der französischen TV-Show «Top Chef» zu sehen.

L'essentiel: Wie geht es Ihnen vor der Premiere der siebten Staffel von «Top Chef»?
Thomas Murer: Ich habe keine Angst, aber ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse der Dreharbeiten, die für mich ein echtes Erlebnis waren. Ich hoffe, dass mich zahlreiche Luxemburger während der Sendung unterstützen.

Wie sind die Sendungsmacher auf Sie gekommen?
Vielleicht weil ich einen sehr starken Charakter habe und eine ungewöhnliche Statur... Ich bin auch der erste in Luxemburg ansässige Kandidat, der an der Show teilnimmt.

Inwiefern unterscheidet sich die siebte Staffel von «Top-Chef» von den vorherigen?
Die Dreharbeiten fokussierten sich mehr auf das Kochen. Es gibt weniger extravagante Herausforderungen, dafür mehr Handwerkskunst zu sehen. Ich war sehr überrascht, wie viele Mittel für die verschiedenen Prüfungen eingesetzt wurden.

Wie haben Sie die Dreharbeiten erlebt?
Manchmal ist das Reality-Format etwas einengend. Ich nahm teil, um Leuten ein Essen zuzubereiten und nicht, um Blödsinn zu erzählen. Aber darum geht es in dem Spiel. Es ist ein großer Unterschied zwischen dem, was ausgestrahlt wird und dem, was man selbst erlebt. Wenn ich zurückdenke, hätte ich vielleicht manche Gerichte besser vorberieten können. Die Atmosphäre mit den anderen Kandidaten war aber sehr freundlich. Es war ein echtes Team.

Inwiefern schlugen bei den Dreharbeiten zwei Herzen in Ihrer Brust? Sie kommen ursprünglich aus dem Elsass, sind jetzt aber in Luxemburg sesshaft geworden.
Ich will den Zuschauern nicht zu viel verraten, aber ich bin sehr stolz darauf, das Großherzogtum repräsentieren zu können. Seit ich vor drei Jahren angekommen bin, fühle ich mich sehr glücklich.

(Frédéric Lambert/L'essentiel)

Zur Person

Bereits im Alter von 15 Jahren wechselte Thomas Murer in das Kochmetier – «weil ich es nicht ausgehalten habe, in der Klasse zu sitzen», wie er sagt. Nach einer Ausbildung im elsässischen Bergheim kochte er zwei Jahre lang im Drei-Sterne-Restaurant Auberge de l'Ill in Illhaeusern nahe Colmar. Vor drei Jahren wechselte er zu Julien Elles ins Two6Two nach Strassen, seit einem Jahr macht er als Sous-Chef gemeinsame Sache mit Jocelyn Biscarrat im La Mirabelle auf dem Eecher Platz in der Hauptstadt.

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