Luxembourg Open – Kockelscheuer will Tennisparty trotz Corona

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Luxembourg OpenKockelscheuer will Tennisparty trotz Corona

LUXEMBURG – Bei den Luxembourg Open gilt ein strenges Hygienekonzept. Die Veranstalter mussten sich einiges einfallen lassen, um den familiären Charakter des Turniers zu wahren.

Die Luxembourg Open startet am Freitag mit den Viertelfinals.

Die Luxembourg Open startet am Freitag mit den Viertelfinals.

Anouk Flesch

Das Sportcenter in Kockelscheuer bereitet sich derzeit auf zahlreiche Besucher vor: Am Wochenende finden die BGL BNP Paribas Luxembourg Open statt, deren Viertelfinale am Freitag beginnt. Die diesjährige Turnierorganisation musste sich an die sehr strengen Hygieneauflagen der WTA halten und gleichzeitig versuchen, den Zuschauern das bestmögliche Erlebnis zu bieten. «Die WTA ist sehr streng und hat Regeln aufgestellt, die nicht alle sinnvoll sind», sagt Danielle Maas, die Leiterin der Veranstaltung. Die familiäre Atmosphäre des Turniers gehe dadurch ein wenig verloren, da die Spieler von den Zuschauern getrennt werden müssten.

So sei es nicht mehr erlaubt, seine Lieblingsspielerin beim Verlassen des Platzes um ein Autogramm zu bitten, Pressekonferenzen werden über Videokonferenzen abgehalten, auch wenn die Spielerinnen im Nebenraum sind.

Fototermine für die Fans

Um die Nähe zwischen den Tennisspielrinnen und der Öffentlichkeit zu wahren, musste sich die Organisation einiges einfallen lassen. «Wir haben einige Teile der Veranstaltung abseits der Spiele nach Draußen verlegt», sagt Danielle Maas und ergänzt: «Wenn das Wetter gut ist, wird es sehr angenehm und vielleicht sogar einen Hauch von Urlaub vermitteln. Außerdem werden wir für die Öffentlichkeit zugängliche Fototermine mit den Spielern organisieren.»

Eine der beiden Tribünen auf dem Centre Court fiel allerdings dem Coronavirus zum Opfer und musste abgebaut werden. «Wir haben die Zahl der Zuschauer von 2000 auf 1000 reduziert. Wir hätten noch mehr Leuten Einlass gewähren können können, aber wir haben uns aus Sicherheitsgründen dafür entschieden, ein bisschen Platz zu lassen, weil es ansonsten zu eng wird», so Maas weiter. Jeder Zuschauer muss am Eingang nachweisen, dass er geimpft, genesen oder negativ getestet ist, Masken sind in der Halle Pflicht. Trotz all dieser Veränderungen hofft Danielle Maas, dass das Wichtigste erhalten bleibt – nämlich «eine tolle Tennisparty», wie sie sagt.

(Nicolas Grellier/L'essentiel)

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