Zweite Verkaufswelle – Kommt das iPhone 6S am 2. Oktober nach Luxemburg?
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Zweite VerkaufswelleKommt das iPhone 6S am 2. Oktober nach Luxemburg?

LUXEMBURG - Mehrere Quellen künden den Verkaufsstart des neuen iPhones in Luxemburg auf Anfang Oktober an. Währenddessen verbreitet sich iOS 9 rasend schnell.

Während der Vorverkauf der neuen iPhones (6S, 6S Plus) in den USA bereits gestartet ist, soll man die neuen Apple-Smartphones in wenigen Tagen auch in Luxemburg vorbestellen können. Das zumindest berichten zwei niederländische Tech-Sites. Demnach sollen Kunden die beiden neuen Geräte ab dem 25. September dort und in weiteren Märkten ordern können.

Wie etwa iPhoned und Techtastic meldet, werden die neuen iPhones dann eine Woche später, am 2. Oktober, ausgeliefert. BGR.com meldet, dass die neuen iPhones neben Luxemburg in 17 weiteren Ländern erhältlich sein sollen.

Unbestätigte Gerüchte

Allerdings sind die Meldungen aus den Niederlanden mit Vorsicht zu genießen. Während andere Medien wie etwa Macerkopf.de lediglich in Erfahrung gebracht haben wollen, dass Kunden «auch im kommenden Monat das iPhone 6S und iPhone 6S Plus erhalten», gibt es für keinen der Berichte eine offizielle Bestätigung.

Vergegenwärtigt man sich die Veröffentlichungen der letzten mobilen Apple-Geräte wie etwa beim iPhone 6, fällt auf, dass es hierzulande gar keine offizielle Vorbestellphase gab. Die Geräte kamen jeweils direkt in den Handel. Andererseits nahm die Zeitspanne zwischen US- und Luxemburg-Release in den letzten Jahren kontinuierlich ab. Vergleicht man aber die Veröffentlichungen der «normalen» und der S-Versionen, fällt auf, dass letztere immer länger brauchten, bis sie auch in weiteren Ländern lanciert wurden.

Schon 12 Prozent haben iOS 9

Weltweit zeitgleich hat Apple diese Woche das neue mobile Betriebssystem iOS 9 veröffentlicht. Obwohl das Update kabellos nach wie vor nicht bei allen Nutzern einwandfrei klappt (via iTunes am Computer sollte es reibungslos gehen), haben sich laut Techcrunch.com in den ersten 24 Stunden nach dem Release rund 12 Prozent der iPhone- und iPad-Besitzer iOS 9 heruntergeladen.

Zum Vergleich: Das letzte Android-Update (Lollipop) benötigte fünf Monate, bis es auf 12 Prozent aller Android-Geräte installiert war. Allerdings erfolgt die Verbreitung eines neuen Android-Systems jeweils schrittweise, da Smartphone-Hersteller das offene Android-OS jeweils erst für ihre Geräte anpassen müssen.

iOS 9 schließt Sicherheitslücken

Doch auch wenn es nach wie vor Probleme bei der OTA-Aktualisierung («Over the Air») von iOS 9 gibt, sollten sich iPhone-Besitzer nicht zu lange Zeit lassen, ihr Handy beziehungsweise ihr Tablet zu aktualisieren: Das neue Apple-Betriebssystem schließt nämlich insgesamt 101 Schwachstellen.

Die Lücken klaffen laut Silicon.de in Komponenten wie Apple Key Store, Audio, CFNetwork, Core Text, Disk Images, Dyld, Game Center, IOKit, iTunes Store, Kernel, Mail, Open SSL, Safari, Siri und Web Kit. Lädt man sich iOS 9 nicht herunter, können Angreifer die Internetaktivitäten von Safari-Surfern verfolgen, selbst wenn sie im Privatsphäre-Modus online gehen. Zudem können SSL/TLS-Verbindungen abgefangen oder private RSA-Schlüssel ausgelesen werden.

Zudem gibt es ein Update für iTunes. Wer es auf Version 12.3 aktualisiert, merzt insgesamt 66 Sicherheitslücken aus. Die neue Version optimiert zudem das Zusammenspiel mit iOS 9.(L'essentiel/pst)

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