US-Wahlen – Kongress bleibt in der Hand in der Republikaner

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US-WahlenKongress bleibt in der Hand in der Republikaner

Für die Republikaner deutete sich ein politischer Durchmarsch an. Sie dominieren weiter im Repräsentantenhaus. Auch im Senat sah es nicht nach einem Sieg für die Demokraten aus.

Der US-Kongress bleibt komplett in der Hand der Republikaner. Die Konservativen konnten nach Angaben der US-Sender ABC und NBC auch die Mehrheit im Senat verteidigen, nachdem sie bereits im Repräsentantenhaus stärkste Kraft blieben. Damit könnte Donald Trump im Falle eines Wahlsieges mit einer Mehrheit in beiden Parlamentskammern regieren.

Bereits vor der Wahl am Dienstag hatten Experten damit gerechnet, dass die Demokraten keine Chance für eine Machtübernahme im Repräsentantenhaus hatten. Ein knappes Rennen wurde lediglich für den Senat, den anderen Teil des Kongresses, vorhergesagt. Laut AP haben die Republikaner aber auch dort ihre Mehrheit erfolgreich behauptet. Damit bleibt der Kongress auch in den kommenden zwei Jahren in republikanischer Hand.

Die Amerikaner hatten am Dienstag zeitgleich mit der Präsidentenwahl über alle 435 Mandate im Repräsentantenhaus abgestimmt. Die Demokraten hätten 30 Sitze dazugewinnen müssen. Aber nur in wenigen Wahlbezirken hatten die republikanischen Amtsinhaber eine Niederlage zu fürchten. Häufig sind die Bezirke so zugeschnitten, dass eine der beiden Parteien eine klare Mehrheit hat. In dem Abgeordnetenhaus hielten die Republikaner bisher die größte Mehrheit seit 1928.

(L'essentiel/dpa)

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