Dubai: Europol zerschlägt «Super-Kartell»

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DubaiEuropol zerschlägt «Super-Kartell»

Der Polizei der europäischen Union ist ein massiver Schlag gegen den Handel mit Kokain in Europa gelungen. Sechs «hochrangige Zielpersonen» seien in Dubai verhaftet worden, insgesamt wurden 49 Personen festgenommen.

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Europol ist es gelungen, ein «Super-Kartell» in Europa zu zerschlagen. (Symbolbild)

Europol ist es gelungen, ein «Super-Kartell» in Europa zu zerschlagen. (Symbolbild)

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Die Organisation soll für rund ein Drittel des Kokainhandels in Europa verantwortlich gewesen sein.

Die Organisation soll für rund ein Drittel des Kokainhandels in Europa verantwortlich gewesen sein.

REUTERS
Die Europol-Polizisten nahm sechs «hochrangige Zielpersonen» in Dubai fest.

Die Europol-Polizisten nahm sechs «hochrangige Zielpersonen» in Dubai fest.

imago images/robertharding

Die europäische Polizeibehörde Europol hat die Zerschlagung eines großen europäischen Kokainschmuggelnetzwerks verkündet. Dabei seien 49 Verdächtige in verschiedenen Ländern festgenommen worden, darunter sechs «hochrangige Zielpersonen» in Dubai, teilte Europol am Montag in Den Haag mit. Diese hätten sich zu einem «Super-Kartell» zusammengeschlossen, «das rund ein Drittel des Kokainhandels in Europa kontrollierte».

30 Tonnen Kokain beschlagnahmt

Festnahmen gab es der Mitteilung zufolge auch in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Spanien. Außerdem wurden 30 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die jüngsten Razzien in Europa und den Vereinigten Arabischen Emiraten fanden den Angaben zufolge zwischen dem 8. und 19. November statt. Neben den Polizeibehörden in Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und den Emiraten sei auch die amerikanische Anti-Drogen-Behörde DEA an den Ermittlungen beteiligt gewesen.

«Extrem dicker Fisch»

«Das Ausmaß des Kokain-Imports nach Europa unter der Kontrolle der Verdächtigen war massiv», hob Europol hervor. Von den sechs «hochrangigen Zielpersonen» hatten demnach zwei Verbindungen in die Niederlande, zwei nach Spanien und zwei nach Frankreich. «Einer der niederländischen Verdächtigen ist ein extrem dicker Fisch», erfuhr die Nachrichtenagentur AFP von einer Quelle in der europäischen Polizeibehörde.

Bei den Verdächtigen mit Verbindung zu den Niederlanden handelt es sich nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft um einen 37-Jährigen mit niederländischer und marokkanischer Staatsbürgerschaft, der 2020 und 2021 tausende Kilogramm Kokain in die Niederlande geschmuggelt haben soll. Außerdem wurde demnach ein 40-Jähriger mit niederländischem und bosnischen Pass gefasst. Die niederländische Staatsanwaltschaft kündigte an, bei den Vereinigten Arabischen Emiraten die Auslieferung der beiden Verdächtigen zu beantragen.«Extrem dicker Fisch»

(AFP/DPA/bho)

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