Zu viele Infektionen – Kreis Trier-Saarburg stellt Contact Tracing ein
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Zu viele InfektionenKreis Trier-Saarburg stellt Contact Tracing ein

TRIER/SAARBURG – Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen stellt das Gesundheitsamt Trier-Saarburg bis auf Weiteres die direkte Kontaktnachverfolgung ein.

Im Kreis Trier-Saarburg fehlt angesichts des massiven Anstiegs an Neuinfektionen das Personal zur Kontaktnachverfolgung.

Im Kreis Trier-Saarburg fehlt angesichts des massiven Anstiegs an Neuinfektionen das Personal zur Kontaktnachverfolgung.

DPA/Waltraud Grubitzsch

Die Priorität des Gesundheitsamts Trier-Saarburg liege nun einer «zeitnahen Erfassung des aktuellen Infektionsgeschehens» mit Weiterleitung an das Landesuntersuchungsamt, teilte die Kreisverwaltung mit. «Es ist wichtig, dass wir einen aktuellen Überblick über das Geschehen in Trier und Trier-Saarburg behalten», sagte Landrat Stefan Metzdorf (SPD). Da weiteres Personal in kurzer Zeit nicht geschult werden könnte, müssten andere Arbeiten zurückstehen.

Alle positiv getesteten Personen erhielten nun eine automatisierte SMS vom Gesundheitsamt mit der Mitteilung des Testbefundes und der Aufforderung, sich in Quarantäne zu begeben. Nach der geltenden Verordnung habe man sich nach einem positiven Test umgehend nach Hause in Selbstisolation zu begeben. Bekannte Kontaktpersonen müssten eigenverantwortlich informiert werden, bei Krankheitssymptomen sollte man den Hausarzt telefonisch kontaktieren.

Auch Hausangehörige und Kontaktpersonen müssten sich dann selbstständig in Quarantäne begeben, wenn sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Das Gesundheitsamt Trier ist für die kreisfreie Stadt Trier und den Kreis Trier-Saarburg zuständig.

(L'essentiel/dpa)

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