Sprecher Peskow klagt: Kreml sauer – «US-Waffenlieferungen ermutigen Kiew nicht zum Verhandeln»

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Sprecher Peskow klagtKreml sauer – «US-Waffenlieferungen ermutigen Kiew nicht zum Verhandeln»

Die USA schicken 1000 Panzerabwehrraketen und vier Raketenwerfer an die Ukraine. Kreml-Sprecher Peskow sagt, diese Waffen würden die Friedensverhandlungen verzögern.

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Die USA schicken weitere Waffen in die Ukraine. Neben 1000 Panzerabwehrraketen werden auch vier Mehrfachraketenwerfer des Typs Himars geliefert.

Die USA schicken weitere Waffen in die Ukraine. Neben 1000 Panzerabwehrraketen werden auch vier Mehrfachraketenwerfer des Typs Himars geliefert.

AFP
Die Lieferung ist Teil eines militärischen Hilfspakets im Gesamtwert von 652 Millionen Euro.

Die Lieferung ist Teil eines militärischen Hilfspakets im Gesamtwert von 652 Millionen Euro.

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Der US-Außenminister Antony Blinken hatte zugesagt, die Raketensysteme werden nicht für Angriffe auf Russland verwendet. 

Der US-Außenminister Antony Blinken hatte zugesagt, die Raketensysteme werden nicht für Angriffe auf Russland verwendet. 

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Die USA wollen der Ukraine insgesamt vier Mehrfachraketenwerfer zur Verfügung stellen. Wie das US-Verteidigungsministerium am Mittwoch mitteilte, soll das neue Waffenpaket für Kiew zudem weitere 1000 Javelin-Panzerabwehrraketen und vier Mi-17-Helikopter umfassen. Die US-Regierung hatte das neue militärische Hilfspaket im Gesamtwert von 652 Millionen Euro am Vortag angekündigt. Mit den neuen Waffen wolle Washington sicherstellen, dass das Land «alles hat, was es für seine Verteidigung braucht».

Lenkraketen mit 70 Kilometern Reichweite

Der stellvertretende Verteidigungsminister Colin Kahl sagte, die ukrainischen Streitkräfte bräuchten etwa drei Wochen Training, um das Himars-Raketensystem einsetzen zu können. Es soll dem ukrainischen Militär eine größere Reichweite und Präzision bei den Artilleriegefechten im Osten des Landes ermöglichen. Kahl zufolge können die Raketenwerfer jeweils sechs Lenkraketen gleichzeitig über 70 Kilometer weit schießen. Sie würden den ukrainischen Streitkräften helfen, strategische russische Ziele ausfindig zu machen und anzugreifen, sagte er.

Kein «direkter Konflikt mit Russland» 

Er bestätigte, dass der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski Washington zugesichert habe, dass die Himars nicht für Angriffe auf Ziele in Russland eingesetzt würden. «Präsident Biden hat deutlich gemacht, dass wir nicht die Absicht haben, in einen direkten Konflikt mit Russland zu geraten», betonte Kahl. Auch der US-Außenminister Antony Blinken hatte zugesagt, die Raketensysteme werden nicht für Angriffe auf Russland verwendet. 

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte Washington zuvor gewarnt, «absichtlich Öl ins Feuer» zu gießen. «Solche Lieferungen ermutigen die ukrainische Führung nicht, die Friedensverhandlungen wieder aufnehmen zu wollen,» sagte Peskow in Moskau. 

(L´essentiel/afp/fis)

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