In Luxemburg – Kurzarbeit und große Schäden nach Brand

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In LuxemburgKurzarbeit und große Schäden nach Brand

ESCH/ALZETTE – Ein vom Gericht beauftragter Experte war am Donnerstag vor Ort um die Frage nach der Brandursache in der Autowerkstatt zu klären.

L'essentiel

Die Feuerwehr kämpfte am Donnerstag im Industriegebiet Lankelz noch immer gegen das Feuer, das am Vorabend ausgebrochen war. Während die «restlichen kleinen Brände» gelöscht wurden, nahm die Polizei erste Untersuchungen vor.

In Anbetracht der enormen Schäden hat das Gericht einen Experten vor Ort geschickt. «Zur Zeit haben wir keine Hinweise zur Brandursache gefunden. Wir arbeiten zusammen mit dem Experten daran, schnellstmöglich eine Antwort auf die Frage zu bekommen», so ein Polizeisprecher.

Schäden im sechsstelligen Bereich

Mehrere Firmen haben seit dem Ausbruch des Feuers ihre Arbeit eingestellt. Die portugiesische Bäckerei Celeste ist am schlimmsten betroffen, auch das nahegelegene Restaurant sowie der Supermarkt und dessen Lager mussten die Arbeit niederlegen. Um die 20 Arbeiter können in den nächsten Tagen nicht mehr ihrem Beruf nachgehen. Das betrifft auch die beiden Angestellten der Werkstatt Car&Sound. «Es ist ein Katastrophe. Wir hatten Autos von mehreren Kunden hier. Der Schaden geht in den sechsstelligen Bereich» sagt der Mitinhaber der Werkstatt Car&Sound, in der das Feuer ausgebrochen war.

Auch für «Schweesdreds», ein Verein für berufliche Integration, der die Trikots der Luxemburger Fußballclubs reinigt, hat der Brand Folgen. «Unsere Räume waren voller Rauch. Wir mussten alles neu waschen und draußen trocknen. Zwei Arbeitstage für nichts», stöhnt der Erzieher Jérome Schmitt.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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