Schwertkampf – Ladenbesitzer verjagt Räuber mit Krummsäbel

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SchwertkampfLadenbesitzer verjagt Räuber mit Krummsäbel

Dieser Räuber wollte einen Kleinladen mit einer Machete überfallen. Er wurde aber überrascht, als er merkte, dass der Inhaber ebenfalls bewaffnet war.

Die meisten Ladenüberfälle werden wahrscheinlich mit handlicheren Waffen ausgeführt. Zum Beispiel mit einer Handfeuerwaffe. Oder mit einem kleinen Messer. Dieser junge Mann aus Pittsburgh in Pennsylvania dachte sich aber wohl: «Size matters» – und nahm eine Machete mit auf den Raubzug. Bei seinem Vorhaben im «Perry Market» sollte es jedoch zu einer ungeahnten Wendung kommen.

Denn: Als der Täter in das Geschäft eintritt wird er schon nach kurzer Zeit vom Ladenbesitzer konfrontiert. Und der handelte ganz nach diesem australischen Propheten:

«Das ist doch kein Messer», wird der Shopbesitzer gesagt haben – und zückt dann seinen Riesen-Säbel. «Das ist ein Messer.» Mit dem Schwert in der Hand rennt er auf den Räuber zu. Der ergreift kurzerhand die Flucht. Es ist ein übrigens glücklicher Zufall für den Täter, dass der Ladeninhaber sich für das Krummschwert entschied und nicht für die Pistole, die sich ebenfalls hinter dem Tresen befand.

Trotz allem wollen die Krämer kein Bild von bewaffneten und gewaltbereiten Ladenbesitzern vermitteln. Sie wollen eher potentielle Räuber dazu ermutigen, richtig zu handeln. «Du musst das nicht tun», beteuert einer der Ladenbesitzer, «Du bist ein junger, gesunder, starker Kerl – geh und such dir einen Job! Das ist nicht der richtige Weg. Dieser Weg wird nur dazu führen dass du umgebracht wirst oder ins Gefängnis kommst.»

(Jeff Rossler/L'essentiel)

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