Wegen Corona geschlossen – Lady Gagas Vater bettelt um Geld für sein Lokal

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Wegen Corona geschlossenLady Gagas Vater bettelt um Geld für sein Lokal

Der Vater des millionenschweren Superstars hat versucht, via Crowdfunding die Lohnkosten seines Personals zu decken. Und erzürnte damit das Internet.

Die Corona-Pandemie hat schwere Auswirkungen auf die Gastronomie. Das bekommt auch Lady Gagas (34) Vater zu spüren. Joe Germanotta musste im Rahmen des Shutdowns sein New Yorker Restaurant Joanne's Trattoria vorübergehend schließen – und startete deswegen einen bizarren Spendenaufruf.

Auf der Crowdfunding-Plattform Gofundme.com hat er versucht, umgerechnet rund 48.000 Euro zu sammeln, um für zwei Wochen die Lohnkosten seiner Mitarbeiter zu decken. Auf seinem persönlichen Twitter-Account teilte er den Aufruf und schrieb: «Ich gebe mein Bestes, aber ich muss Joanne für einen Monat schließen.»

Es hagelt Spott auf Twitter

«Unser großartiges Personal besteht hauptsächlich aus Arbeitern auf Stundenbasis, die von unserem Lohn abhängig sind und überwiegend von Gehalt zu Gehalt leben», heißt es auf der Gofundme-Seite des Lokals.

Und weiter: «100 Prozent der Spenden gehen ans Personal, um notwendige Dinge wie Lebensmittel, Kinderbetreuung und medizinische Kosten sicherzustellen.»

Sein Spendenaufruf kam jedoch gar nicht gut an. Gagas Vater erhielt dafür auf Twitter viel Spott und Kritik, denn: Seine Tochter gehört zu den bestverdienenden Musikschaffenden, ihr Vermögen wird auf umgerechnet über 260 Millionen Euro geschätzt. Außerdem soll sie sogar Teilinhaberin des Restaurants sein.

Der Vater hat selbst Millionen

Zudem hat Joe Germanotta selbst ein stolzes Vermögen; er soll zwischen eins bis fünf Millionen Euro schwer sein. Dass er diesen Aufruf somit an Leute richtet, die vermutlich ebenfalls unter den Folgen der Pandemie leiden, jedoch weder eine schwerreiche Tochter noch ein Millionen-Geldpolster haben, sorgt für Unverständnis.

Auch bringen einige Twitter-User ins Spiel, dass Germanotta angeblich mehrere tausend Dollar für die Wiederwahl-Kampagne von Präsident Donald Trump (73) gespendet haben soll. In einem Tweet heißt es etwa: «Wenn du aufhören würdest, an Donald Trump zu spenden, könntest du vielleicht deine Mitarbeiter in dieser Zeit unterstützen.»Weitere Twitter-Reaktionen gibts oben in der Bildstrecke.

Spendenaufruf wurde zurückgezogen

Mittlerweile hat Germanotta sowohl seinen Tweet als auch seine Gofundme-Seite gelöscht – es waren nur rund 500 Euro reingekommen. Gegenüber dem TV-Sender Fox Business behauptete er zudem, dass er nicht für den Tweet verantwortlich sei: «Ich schreibe meine Tweets fürs Restaurant nicht selbst.»

Weiter gab er an, dass der Spendenaufruf jetzt deaktiviert sei und das wenige gespendete Geld wenn möglich an die Spender zurücküberwiesen wird. Falls dies nicht möglich sei, würde er das Geld verdoppeln und seinem Personal auszahlen.

Er kenne seine Mitarbeiter zudem bereits seit acht Jahren, erzählt Germanotta: «Sie sind mittlerweile fast schon wie Kinder für mich. Ich habe vor, ihnen eine Art Gehalt auszuzahlen, um sie über Wasser zu halten.»

(L'essentiel/zen)

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