Fernfahrt Paris-Nizza – Larsson siegt - Schleck-Brüder weit hinten

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Fernfahrt Paris-NizzaLarsson siegt - Schleck-Brüder weit hinten

Der schwedische Radprofi Gustav Larsson hat überraschend den Auftakt von Paris-Nizza gewonnen. Fränk Schleck wurde 121., sein Bruder Andy kam als 142. ans Ziel.

Der Tagessieger aus Schweden vom Vacansoleil-Team gewann das Mini-Zeitfahren in 11:19 Minuten vor den großen Favoriten auf den Gesamtsieg, Bradley Wiggins (England/+ 1 Sekunde) und Levi Leipheimer (USA/+ 4). Larsson konnte noch auf trockener Straße fahren - danach setzten Regen und heftiger Sturm ein.

Mit den widrigen Bedingungen kam von den Topfahren Wiggins am besten zurecht. «Ich konnte im Winter optimal trainieren und war nicht krank. Ich bin heute volles Risiko gefahren», sagte Wiggins nach Rang zwei vor Martins Teamkollegen Leipheimer. Zuletzt hatte der Brite das Zeitfahren bei der Algarve-Rundfahrt mit 73 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Martin gewonnen.

Für die Schleck-Brüder brachte der Auftakt nichts Gutes: Fränk beendete das Rennen als 121.; sein Bruder Andy nahm den 142. Platz ein.

Der zweite Abschnitt am Montag über 185,5 Kilometer zwischen Mantes-La-Jolie und Orléans ist eine Etappe für die Sprinter.

(L'essentiel online/dpa)

1. Etappe/Einzelzeitfahren, Dampierre-en-Yvelines - Saint-Rémy- lès-Chevreuse (9,4 km):

1. Gustav Larsson (Schweden) - Vacansoleil-DCM 11:09 Min.; 2. Bradley Wiggins (Großbritannien) - Sky + 0:01; 3. Levi Leipheimer (USA) - Omega-Quick Step + 0:04

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