Präsidentschaftswahl – Le Pen triumphiert in Luxemburgs Nachbarregion
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PräsidentschaftswahlLe Pen triumphiert in Luxemburgs Nachbarregion

METZ - Die Chefin des Front National liegt in der Wahlregion Grand Est mit 29 Prozent an der Spitze. Für den Ultralinken Jean-Luc Mélenchon gibt es einen Achtungserfolg.

Marine Le Pen erhielt die meisten Stimmen in der Region Grand Est.

Marine Le Pen erhielt die meisten Stimmen in der Region Grand Est.

AFP/Alain Jocard

Die französische Grenzregion Grand Est hat bei den Präsidentschaftswahlen klar für die Front-National-Kandidatin Marine Le Pen gestimmt. Die Rechtspopulistin erhielt 29 Prozent der Stimmen, der unabhängige Emmanuel Macron 20,1 Prozent und der Republikaner François Fillon 19,73 Prozent. Dahinter folgen Jean-Luc Mélenchon mit 15,7, Nicolas Dupont-Aignan mit 6,4 und Benoît Hamon mit 4,75 Prozent.

Im Département Moselle hieß die Siegerin ebenfalls Marine Le Pen (28,35 Prozent), auf Platz zwei folgt Macron (21,05), dahinter Mélenchon (17,9) und Fillon (17,17). In den beiden größten Städten Metz und Thionville hat allerdings der Sozialliberale Macron die Nase vorn. Le Pen kommt hier jeweils auf knapp 19 Prozent.

Longwy stimmt für Mélenchon

Auch im Département Meurthe-et-Moselle führt Marine Le Pen das Feld mit 27,63 Prozent der Stimmen an. Macron (21,3 ) und Mélenchon (20,18) komplettieren das Podest. Fillon erreichte in dieser Region 15,77, Benoît Hamon 5,84 Prozent. In der linken Hochburg Longwy landete Mélenchon auf Platz 1 (26,92 Prozent), vor Macron (24,32), Le Pen (20,26) und Fillon (13,33 Prozent).

Im Département Meuse feiert die Kandidatin des Front National ebenfalls einen Sieg (32,32 Prozent). Macron, Fillon und Mélenchon bleiben alle drei unter der 20-Prozent-Marke. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in den Vogesen: Le Pen erreicht dort 29,12 Prozent, Macron nur 19,87.

(L'essentiel)

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