Umsonst protestiert? – Lehrbeauftragte werden nicht gleichgestellt

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Umsonst protestiert?Lehrbeauftragte werden nicht gleichgestellt

LUXEMBURG – Alle Proteste haben offenbar nichts genützt: Der Status der Lehrbeauftragten dürfte unverändert bleiben.

Am 10. November hatten die Lehrbeauftragten vor dem Parlament demonstriert.

Am 10. November hatten die Lehrbeauftragten vor dem Parlament demonstriert.

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Die Regierung will den Status der Lehrbeauftragten nicht an den der Lehrer angleichen. Die sogenannten «Chargés» hatten gefordert, dass ihre Stundenzahl ebenfalls im Laufe ihres Werdegangs reduziert wird, wie dies bei den Lehrern der Fall ist. Dafür waren sie auch auf die Straße gegangen, hatten vor der Abgeordnetenkammer demonstriert und eine Unterschriftenliste im Parlament eingereicht.

Umsonst, denn bei einer Sitzung mit dem Petitionsausschuss hat Bildungsministerin Mady Delvaux-Stehres (LSAP) deutlich gemacht, dass es keine Änderungen geben wird. «Die Regierung will keinesfalls den Status der Lehrbeauftragten dem der Lehrer anpassen», erklärt der Ausschussvorsitzende Camille Gira (Gréng).

Damit dürfte die Petition der Lehrbeauftragten, die sie am 10. November beim Parlament eingereicht hatten, am Mittwochmorgen im Ausschuss abgewiesen werden.

(L'essentiel Online)

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