Dementi – Leopard Trek: Keine Fusion mit RadioShack

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DementiLeopard Trek: Keine Fusion mit RadioShack

LUXEMBURG - Das Team Leopard Trek dementiert, in finanziellen Problemen zu stecken und daher eine Fusion mit der US-Mannschaft RadioShack anzupeilen.

Bryan Nygaard (Foto) soll seinen Posten angeblich Johann Bruyneel vom Team RadioShack überlassen.

Bryan Nygaard (Foto) soll seinen Posten angeblich Johann Bruyneel vom Team RadioShack überlassen.

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«Wegen anhaltender finanzieller Schwierigkeiten sollen die Verantwortlichen von Leopard mit ihrem amerikanischen Partner Trek (Anm d Red: Fahrradhersteller), der ebenfalls die amerikanische Mannschaft RadioShack ausstattet, vereinbart haben, Kontakt mit Johann Bruyneel aufzunehmen», hatte die französische Sportzeitung «L’Équipe» am Montag berichtet.

Der Pressesprecher des luxemburgischen Teams hat die angeblichen Fusionspläne kurz darauf zurückgewiesen: «Es gibt keine finanziellen Probleme wie eine kürzlich erfolgte Kontrolle des internationalen Radsportverbands UCI beweist», sagte er.

Zwei RadioShack-Fahrer engagiert

Früher am Morgen hatte Lucien Lux, Mitglied des Leopard-Verwaltungsrats, eine offizielle Stellungnahme abgelehnt und so die Gerüchteküche angeheizt. Bruyneel hingegen hatte betont, das Team RadioShack-Nissan existiere unter diesem Namen bis 2013. Laut «L’Équipe» soll Generalmanager Bryan Nygaard Ende der Saison das Team Leopard Trek verlassen und Bruyneel den Posten übernehmen. Die luxemburgische Mannschaft hat bereits im Sommer mit Rast und Hermans zwei Fahrer eingestellt, die von RadioShack kamen.

Eine Fusion brächte Probleme bei den Verträgen mit den Fahrern mit sich. Leopard Trek hat 27 Profis engagiert, RadioShack 17. Nach den Regeln des UCI darf eine Mannschaft höchstens 28 Fahrer unter Vertrag haben. Bei einer Zusammenlegung wären demnach 16 Radprofis zu viel im Team.

L'essentiel Online/Nicolas Martin und Denis Berche

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