Fußball-Nationalmannschaft – Löwen-Fans reisen 3500 Kilometer nach Baku

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Fußball-NationalmannschaftLöwen-Fans reisen 3500 Kilometer nach Baku

LUXEMBURG – Acht Anhänger der luxemburgischen Fußball-Nationalmannschaft haben den weiten Weg nach Aserbaidschan aufgenommen, um «ihr» Team anzufeuern.

Die «Compadres Tridefa» unterstützen die «Roten Löwen» bei vielen Auswärtsspielen.

Die «Compadres Tridefa» unterstützen die «Roten Löwen» bei vielen Auswärtsspielen.

L'essentiel

Im Kreise der Fußball-Nationalmannschaft des Großherzogtum sind sie längst bekannt: Im Vorbeigehen werden sie von den Spielern gegrüßt und sogar der Präsident des Fußballverbandes FLF, Paul Philipp, lädt sie zu einem Getränk ein. Die Mitglieder des Fanclubs «Compadres Tridefa» unterstützen die «Roude Léiwen» seit rund 15 Jahren bei ihren Auswärtsspielen. Nun haben sie auch den weiten Weg nach Baku auf sich genommen – bis in die Hauptstadt Aserbaidschans sind es etwa 3500 Kilometer – um das Team von Trainer Luc Holtz im vorletzten Spiel der Qualifikation zur Fußball-WM 2022 in Katar anzufeuern. Der Schiedsrichter pfeift die Partie um 18 Uhr im Olympiastadion von Baku an.

«Ich glaube, dass wir noch keine längere Reise gemacht haben», sagt Raymond, der Vorsitzende des Fanclubs. Der Flug mit Zwischenstopp in Frankfurt habe neun Stunden gedauert. «Wenn wir ganz Europa mit dem Bus durchquert hätten, wäre das wohl nicht so entspannt abgelaufen. Aber früher hätten wir das wohl gemacht», so der Vorsitzende weiter.

« Wir entdecken die Welt durch den Fußball »

Nun sei die Gruppe, die der Mannschaft schon etwa 20 Mal nachgereist ist, aber etwas älter und könne sich auch ab und an solche Langstreckenflüge leisten. «Uns geht es darum die Welt durch den Fußball zu entdecken. Wir wären niemals nach Minsk oder Baku ohne den Fanclub gereist», sagt Raymond.

Am Abend werden die «Compadres Tridefa» ihre Plätze in dem riesigen Stadion einnehmen, das 68.000 Zuschauer fasst. Sie hoffen, dass Luxemburg den dritten Platz in seiner Qualifikationsgruppe hinter Serbien und Portugal verteidigt.

(Nicolas Grellier/L'essentiel)

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