Streik – Lokführer sorgen für Zugausfälle

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StreikLokführer sorgen für Zugausfälle

LUXEMBURG-TRIER - Die Lokführer in Deutschland haben am Morgen gestreikt. Auswirkungen auf die Zuglinie zwischen Trier und Luxemburg hatte der Ausstand allerdings nicht.

Die Deutsche Bahn informierte ihre Kunden über den Streik.

Die Deutsche Bahn informierte ihre Kunden über den Streik.

dpa

Der Lokführer-Warnstreik hat am Dienstagmorgen den Zugverkehr in Deutschland gestört. Der Ausstand begann wie von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angekündigt um 6 Uhr. Ein Bahn-Sprecher sagte in Frankfurt, dass durch die Arbeitsniederlegungen in Rheinland-Pfalz zahlreiche Züge ausfielen. Nach Angaben der CFL waren die Verbindungen zwischen dem Großherzogtum und Trier allerdings nicht betroffen.

Bei Regional- und Fernzügen kam es bundesweit zu Zugausfällen und Verspätungen von bis zwei Stunden. An Bahnhöfen waren mehrere Hundert zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz. Reisende müssen noch bis in den Abend mit Behinderungen rechnen. Zu massiven Störungen kam es in der Hauptstadtregion. Die S-Bahn Berlin war weitgehend lahmgelegt, nur einzelne Züge fuhren noch.

Der Ausstand sollte bis 8 Uhr andauern. Mit dem Warnstreik will die GDL ihrer Forderung nach einheitlichen Tarifstandards für rund 26 000 Lokführer in der gesamten Bahnbranche Nachdruck verleihen. Ein Kernpunkt sind einheitliche Einkommen auf dem Niveau des Marktführers Deutsche Bahn.

L'essentiel Online/dpa

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