Nach Zwischenfall – Luxair kündigt Flugstornierungen an

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Nach ZwischenfallLuxair kündigt Flugstornierungen an

LUXEMBURG - Die Luxemburger Airline muss nach dem schweren Zwischenfall in Saarbrücken ihren Flugplan anpassen. Die beschädigte Q-400 ist wohl nicht mehr zu gebrauchen.

Die beschädigte Luxair-Maschine ist nach dem schweren Zwischenfall am Flughafen Saarbrücken wahrscheinlich nicht mehr verwendungsfähig.

Die beschädigte Luxair-Maschine ist nach dem schweren Zwischenfall am Flughafen Saarbrücken wahrscheinlich nicht mehr verwendungsfähig.

Editpress/Onassimbeni

Der schwere Zwischenfall einer Luxair-Maschine am Flughafen Saarbrücken hat unmittelbare Auswirkungen auf den Flugplan der Luxemburger Airline. Wie das Unternehmen in einem Communiqué erklärt, sei der betroffene Flieger vom Typ Dash Q-400 vorerst nicht zu gebrauchen. Dadurch könne es vereinzelt zu Flugannullierungen kommen. Es ist unklar, ob die Maschine nach der Bauchlandung überhaupt je wieder abheben kann. Luxair verfügt derzeit über sieben Q-400, die unter anderem auf den Strecken nach Barcelona, Berlin, London, Rom oder Wien zum Einsatz kommen.

Am vergangenen Mittwoch war die Luxair-Propellermaschine auf dem Flughafen Saarbrücken bei einem missglückten Start auf dem Bauch gelandet. 16 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder kamen mit dem Schrecken davon. Die Airline betonte, dass das Flugzeug ordnungsgemäß gewartet wurde. Zudem habe die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) keine unmittelbare Maßnahmen angeordnet noch Empfehlungen ausgesprochen.

Der schlechten Nachrichten nicht genug, musste Luxair am Montag auch noch den Start eines Flugzeugs nach Portugal um mehrere Stunden verschieben. Grund war ein Kerosin-Leck an der Maschine.

(L'essentiel)

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