Luxemburg – Luxemburg beklagt mehr als 20.000 Long-Covid-Fälle
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LuxemburgLuxemburg beklagt mehr als 20.000 Long-Covid-Fälle

LUXEMBURG – Die längerfristigen gesundheitlichen Schäden einer Corona-Erkrankung sind vielfältig: Allein im Großherzogtum sind bislang mehr als 20.000 Fälle bekannt.

Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Aufmerksamkeitsprobleme: Allein in Luxemburg leiden etwa 20.000 Menschen an langfristigen gesundheitlichen Problemen nach einer Corona-Infektion.

Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Aufmerksamkeitsprobleme: Allein in Luxemburg leiden etwa 20.000 Menschen an langfristigen gesundheitlichen Problemen nach einer Corona-Infektion.

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Unter den etwa 137.000 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, leiden viele an langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach einer Infektion. Allein in Luxemburg sind «zwischen 20.000 und 25.000 Menschen» von Long Covid betroffen, sagt Guy Fagherazzi, Forscher am Luxembourg Institute of Health (LIH), am Montag bei einem Webinar zu diesem Thema.

Der Experte betonte, dass die Zahlen immer noch approximativ, also ungefähr, seien. Zumal sich die Definition von Long Covid im Laufe der Pandemie verändert hat. Während es zunächst Personen betraf, die sechs Wochen nach der Infektion an dem Virus litten, wurde der Zeitraum später auf drei Monate ausgedehnt. «Manche spüren es noch nach sechs Monaten», so der Forscher, der erklärt, dass die Behörden «noch nicht wissen, wie sich die Symptome nach einem Jahr der Infektion entwickeln», da ihnen der Rückblick auf die Pandemie fehlt.

Die häufigsten Symptome von Long Covid wurden von den Forschern untersucht. An erster Stelle steht die Müdigkeit (58 Prozent der Betroffenen), gefolgt von Kopfschmerzen (44 Prozent), Aufmerksamkeitsproblemen (27 Prozent), Haarausfall (25 Prozent) und Atembeschwerden (24 Prozent). Natürlich kann ein Patient unter mehreren unangenehmen Beschwerden gleichzeitig leiden.

(JG/L'essentiel)

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