Verkehrsprojekt – Luxemburg City soll fahrradfreundlicher werden

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VerkehrsprojektLuxemburg City soll fahrradfreundlicher werden

LUXEMBURG-STADT – Das Verkehrsprojekt ist dem Beigeordneten für Mobilität, Patrick Goldschmidt, besonders wichtig. Es könnte zu einer Touristenattraktion für die Hauptstadt werden.

Eine neue Brücke für Fahrräder und ein Aufzug werden gebaut, um die Stadtteile Cents und Kirchberg zu verbinden.

Eine neue Brücke für Fahrräder und ein Aufzug werden gebaut, um die Stadtteile Cents und Kirchberg zu verbinden.

L'essentiel

Luxemburg-Stadt soll eine Brücke für Fahrräder und andere Fahrzeuge bekommen. Das ging aus einem Bericht der Generaldirektion Verkehr der Europäischen Kommission hervor. Die neue Brücke für Fahrräder und ein Aufzug sollen gebaut werden, um die Stadtteile Cents und Kirchberg miteinander zu verbinden. «Der Beginn der Bauarbeiten wird zum Ende 2022 erwartet und das Budget wird derzeit auf 18 Millionen Euro geschätzt», so der Beigeordnete Goldschmidt.

Auch für den Stadtteil Neudorf und die an die Hauptstadt angrenzenden Gemeinden werde der Ausbau ein Gewinn sein. In den sozialen Netzwerken habe es zudem positive Resonanz und kaum Kritik gegeben, so Patrick Goldschmidt weiter. Das endgültige Projekt soll dem Stadtrat noch vor Ende dieses Jahres vorgelegt werden.

Bezüglich der Sicherheit für Radfahrer in der Hauptstadt gibt es, laut Yves Meyer, Mitglied der ASBL ProVelo.lu, noch einige Dinge, die verbessert werden können. «Kleine und leichte Infrastrukturen wären manchmal sinnvoller. Wir fordern zum Beispiel die Installation von ‹Pop-up›-Radwegen. Seit Beginn der Pandemie wurden diese kurzlebigen Strecken in Berlin, Paris, Brüssel und Bogota befahren, und sie waren ein Erfolg.»

(L'essentiel/Frédéric Lambert)

Die Fahrradwerkstätten sind ein Hit

Seit der Pandemie ist der Fahrrad-Kauf komplizierter geworden, da die Hersteller kaum noch der enorm hohen Nachfrage gerecht werden können. Das Gleiche gilt für die Fahrradwerkstätten, die landesweit ein echter Renner sind. «Wir arbeiten mit dem Lycée technique du Centre zusammen», sagt Yves Meyer von ProVelo.Lu, «und wir mussten noch mehr Platz machen, damit die Radfahrer ihre Räder in die Werkstatt bringen können».

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