Silvester: Luxemburg feiert Jahreswechsel vielerorts ohne Feuerwerk

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SilvesterLuxemburg feiert Jahreswechsel vielerorts ohne Feuerwerk

LUXEMBURG – Aus Sicherheitsgründen und der Umwelt zuliebe wird das Zünden von Feuerwerk in der Silvesternacht vielerorts verboten. In wenigen Ortschaften gibt es jedoch Ausnahmeregelungen.

von
Jean-François Colin
Nur wenige Gemeinden werden private Feuerwerke an Silvester erlauben.

Nur wenige Gemeinden werden private Feuerwerke an Silvester erlauben.

Das neue Jahr startet vielleicht mit lauter Musik und knallenden Champagnerkorken, aber am Himmel über Luxemburg soll es ruhig bleiben. Aus Sicherheitsgründen sowie für den Tier- und Umweltschutz werden die meisten Gemeinden in der Silvesternacht auf Feuerwerk verzichten.

Zudem haben sich auch fast alle Bürgermeister dazu entschieden, zum Jahreswechsel keine privaten Feuerwerke oder Böllerwürfe zuzulassen. Wer sich beispielsweise in der Gemeinde Wiltz nicht an das Verbot hält und erwischt wird, muss zur Strafe 25 bis 250 Euro blechen. In Differdingen appelliert man hingegen an die Vernunft der Bürger und wird in der Silvesternacht keine Kontrollen durchführen.

Vereinzelte Ausnahmeregelungen

Das Verbot wird in allen größeren Städten des Landes – auch in der Hauptstadt - durchgesetzt. In Dippach sieht die Sache anders aus. Dort gibt es eine Ausnahmeregelung für Feuerwerkfans. Das Zünden von Feuerwerk ist zwischen 0 Uhr und 0.15 Uhr gestattet. Auch in Grevenmacher darf von 23.55 Uhr bis 0.15 Uhr Feuerwerk gezündet werden. In Käerjeng darf man privat Feuerwerk zünden, wenn man zuvor vom Bürgermeister die Genehmigung bekommen hat.

Die Police Grand-Ducale betont in dem Zusammenhang nochmal, dass «Feuerwerkskörper Sprengstoff sind, es sich nicht um Kinderspielzeug handelt und erhöhte Wachsamkeit geboten ist».

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