Handball in Luxemburg – Luxemburg geht bei Mini-WM auf Torejagd
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Handball in LuxemburgLuxemburg geht bei Mini-WM auf Torejagd

LUXEMBURG – Bei der «Emerging Nations Championship» kann Luxemburg nicht nur weit kommen, sondern auch einen großen Schritt Richtung EM 2020 machen.

So wird Luxemburgs Handball-Nationalmannschaft beim Turnier in Bulgarien nicht aussehen: Der Trainer darf nur drei Spieler mitnehmen, die älter als 24 Jahre sind.

So wird Luxemburgs Handball-Nationalmannschaft beim Turnier in Bulgarien nicht aussehen: Der Trainer darf nur drei Spieler mitnehmen, die älter als 24 Jahre sind.

Editpress/Mnickels

Luxemburgs Handball-Nationalmannschaft geht im Juni bei der «Emerging Nations Championship» in Bulgarien an den Start. Das Turnier, ein internationaler Wettbewerb für die kleineren Handball-Nationen, ist mit einer Mini-WM vergleichbar. Neu in diesem Jahr: Die 16 teilnehmenden Länder müssen mit einem verjüngten Team antreten und dürfen jeweils nur drei Spieler in ihren Kader berufen, die älter sind als 24 Jahre.

Die ersten beiden Mannschaften der vier Gruppe kommen ins Viertelfinale. Der Gewinner des Turniers, sowie der Zweit- und Drittplatzierte, qualifiziert sich für die zweite Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft 2020 in Österreich, Schweden und Norwegen. Dort könnten die Mannschaften auf Schwergewichte wie Deutschland oder Frankreich treffen.

In ersten Spiel der «Emerging Nations Championship» trifft das Großherzogtum am 12. Juni, 18 Uhr, auf Georgien. Einen Tag später spielt die Mannschaft von Trainer Adrien Stot um 20 Uhr gegen Malta, bevor am 14. Juni das letzte Spiel um 18 Uhr gegen Großbritannien ansteht. Alle Vorrundenspiele mit luxemburgischer Beteiligung finden in Veliko Tarnovo statt. Luxemburg darf sich in der machbaren Gruppe berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in die K.o.-Phase machen. Bei der ersten Austragung vor zwei Jahren holten sich die Faröer Inseln den Titel.

(sw/L'essentiel)

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