Sozialausgaben – Luxemburg gibt mehr Geld für Familien aus

Publiziert

SozialausgabenLuxemburg gibt mehr Geld für Familien aus

LUXEMBURG – Laut Eurostat gab der luxemburgische Staat 2016 3,6 Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung für Familienleistungen aus. Das ist etwas mehr als 2015 (3,4 Prozent).

Bei Familienbeihilfen weist das Großherzogtum mit Dänemark eine der höchsten Ausgaben in der EU auf.

Bei Familienbeihilfen weist das Großherzogtum mit Dänemark eine der höchsten Ausgaben in der EU auf.

Die Sozialausgaben sind der größte «Brocken» in den europäischen Staatshaushalten. Ein EU-Staat gibt im Schnitt fast ein Fünftel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für soziale Sicherung aus, wie Eurostat berechnet hat.

Allerdings gibt es große Unterschiede innerhalb der Europäischen Union: Der Anteil der Staatsgelder für die soziale Sicherung ist in Finnland am höchsten (25,6 Prozent) und in Irland am niedrigsten (9,9 Prozent). Deutschland, Belgien und Frankreich wandten zwischen 19,3 und 24,4 Prozent ihres BIP für soziale Sicherung auf, in Luxemburg liegt der Wert bei 18,2 Prozent.

Die Sozialausgaben des Luxemburger Staats teilen sich auf in Pensionszahlungen (10,8 Prozent des BIP) und in Familien- und Kinderbeihilfen (3,6 Prozent bzw. 3,4 Prozent). Der Rest entfällt auf die Leistungssysteme für Krankheit und Erwerbsunfähigkeit (1,8 Prozent) sowie Arbeitslosigkeit (1,1 Prozent). Bei den Familienleistungen gab es zwischen 2015 und 2016 den bedeutendsten Anstieg.

(L'essentiel)

Deine Meinung