Landwirtschaft – Luxemburg hinkt bei Bio-Anbau hinterher

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LandwirtschaftLuxemburg hinkt bei Bio-Anbau hinterher

LUXEMBURG - Das Großherzogtum widmet im Vergleich zu seinen Nachbarregionen nur einen kleinen Teil seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche der Erzeugung von Bioprodukten.

Bei der Nutzfläche für ökologische Landwirtschaft herrschen große Unterschiede.

Bei der Nutzfläche für ökologische Landwirtschaft herrschen große Unterschiede.

Luxemburg hinkt bei der ökologischen Landwirtschaft anderen europäischen Ländern teilweise deutlich hinterher. Laut einer vom Eurostat-Institut durchgeführten und am Mittwoch veröffentlichten Studie sind nur 3,5 Prozent der Anbauflächen (4540 Hektar) im Großherzogtum für ökologische Produkte bestimmt. Dies bestätigt die Zahlen des Landwirtschaftsministeriums vom vergangenen Jahr, das vier Prozent meldete.

Die Umstellung auf den ökologischen Landbau ist in Luxemburg viel geringer als in den Nachbarländern. Laut Eurostat erreicht sie 5,1 Prozent in Lothringen, 7,2 Prozent in Rheinland-Pfalz, 15 Prozent im Saarland und 19,9 Prozent in der belgischen Provinz Luxemburg. Die Erlangung der Bio-Zertifizierung dauert je nach Art der Kulturpflanzen zwischen zwei und drei Jahren, sagt das Europäische Institut für Statistik.

Innerhalb der Europäischen Union bestehen große Unterschiede. Während 13 Prozent der Regionen weniger als ein Prozent ihrer landwirtschaftlichen Fläche für ökologischen Anbau nutzen, überschreitet die Region Salzburg in Österreich die 50 Prozent-Marke. In der Rangliste folgen (mit Abstand) die Regionen Severozapad in der Tschechischen Republik (30 Prozent) und Norra Mellansverige in Schweden (29 Prozent).

(jg/L'essentiel)

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