Studie – Luxemburg inspiriert Optimismus und Vertrauen
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StudieLuxemburg inspiriert Optimismus und Vertrauen

LUXEMBURG – Trotz der Krise, des Brexit und des geopolitischen Kontexts wird die Luxemburger Wirtschaft am Ball bleiben, meinen die Chefs der Unternehmen des Landes laut einer PwC-Studie.

José-Benjamin Longrée, Market Leader, und Laurent Probst, Economic Development and Innovation Leader bei PwC Luxembourg präsentieren die Resultate der Studie. (photo: Editpress/Isabella Finz

José-Benjamin Longrée, Market Leader, und Laurent Probst, Economic Development and Innovation Leader bei PwC Luxembourg präsentieren die Resultate der Studie. (photo: Editpress/Isabella Finz

Jedes zweite Unternehmen in Luxemburg ist zuversichtlich, was das kurzfristige Wachstum angeht. Das geht aus einer Studie hervor, die die Beratungsfirma PwC zum ersten Mal in Luxemburg durchgeführt hat. Ein hervorstechendes Resultat, zieht man in Betracht, dass global nur 38 Prozent der Unternehmen positiv in die Zukunft schauen. Sogar die Aussicht auf den Brexit scheint den Firmenchefs im Großherzogtum keine großen Sorgen zu bereiten.

«Der Finanzsektor, der davon eigentlich am meisten betroffen ist, sieht für die kommenden fünf Jahre sogar gute Möglichkeiten», sagt José-Benjamin Longrée von PwC Luxemburg. Die 49 Firmenbosse und elf Cluster-Manager, die befragt wurden, sehen das Vereinigte Königreich noch immer gemeinsam mit Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien als besten Geschäftspartner Luxemburgs.

Kreativität bei den Geschäften

«Kreativität bei den Geschäften, Konzentration auf Kompetenzen und die Energie, die in Luxemburg generiert wird, sind ein einzigartiges Modell», sagt Longrée. «Die Führungskräfte haben Vertrauen in die Fähigkeit des Landes, sich neu zu erfinden und auch in einer Krise wettbewerbsfähig zu bleiben. Das wirtschaftliche Modell ist an seinem Ende aber verschiedene Initiativen erlauben es dem Finanzsektor und den Nicht-Finanzsektoren den Grundstein für eine Gesellschaft zu legen, die sich selbst neu erfindet», sagt Laurent Probst, Economic Development and Innovation Leader bei PwC.

Die CEOs, die befragt wurden, beklagen jedoch das Zögern bei der Verschärfung der Regulierungen, Cyberattacken, die die «Hyper-Sophistication» der nationalen Wirtschaft bedrohen und die Schwierigkeiten für 24 Prozent von ihnen, kompetente Berufsbilder im Großherzogtum zu finden, vor allem «im Sektor der Hochtechnologie», sagt Laurent Probst. 55 Prozent der Firmenchefs sagen, dass das derzeitige Modell auf die kommenden ökonomischen Herausforderungen vorbereitet ist, 51 Prozent wollen 2017 Mitarbeiter einstellen.

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

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