Corona-Pandemie – Luxemburg kann bisher 7885 Menschen impfen

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Corona-PandemieLuxemburg kann bisher 7885 Menschen impfen

LUXEMBURG – Die Impfkampagne des Großherzogtums läuft schleppend an. Das liegt nicht nur an der Menge der gelieferten Dosen.

In Luxemburg wurde am 28. Dezember mit den Corona-Impfungen begonnen.

In Luxemburg wurde am 28. Dezember mit den Corona-Impfungen begonnen.

DPA

Die ersten Impfstoffe der Mainzer Firma Biontech haben das Großherzogtum am 26. Dezember erreicht. 9700 Dosen wurden an dem Tag geliefert. Die Impfkampagne startete zwei Tage später, am 28. Dezember.

Wie aus dem Coronabericht des Gesundheitsministeriums vom Dienstag hervorgeht, haben bisher insgesamt 1943 Patienten ihre erste Spritze bekommen. Das sind 12,3 Prozent aller Dosen, die dem Land zur Verfügung stehen und rund 40 Prozent der ersten Lieferung vom Dezember.

Bereitschaft lässt zu wünschen übrig

In der Folge kamen am 11. Januar 1200 Dosen des Moderna-Impfstoffs sowie 4875 weitere Biontech-Dosen hinzu. Insgesamt sind bisher also 15.775 Dosen hierzulande eingetroffen. Weil das Mittel allerdings pro Person zweimal verabreicht werden muss, kann das Land bisher 7887 Menschen impfen.

Dass bisher nur so wenige Menschen in Luxemburg gegen das Coronavirus geimpft wurden, liegt allerdings nicht nur an der Menge der vorhandenen Dosen und der Infrastruktur. Vielerorts ist die Bereitschaft, sich das Mittel injizieren zu lassen, noch nicht sonderlich hoch. Beispielsweise ergab eine hausinterne Umfrage der Robert-Schumann-Krankenhäuser, dass nur 54 Prozent der Mitarbeiter bereits sind, sich sofort impfen zu lassen. 14 Prozent der Teilnehmer lehnen die Impfung strikt ab, der Rest wolle noch abwarten.

Wie Monique Pütz vom Gesundheitsministerium gegenüber L'essentiel erklärte, will die Regierung nun besonders innerhalb der Gesundheitsbranche mehr Aufklärung betreiben und so die Bereitschaft erhöhen.

(sw/L'essentiel)

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