Xavier Bettel – Luxemburg «muss bereit für morgen sein»

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Xavier BettelLuxemburg «muss bereit für morgen sein»

LUXEMBURG – Premierminister Xavier Bettel hat am Donnerstag Mitarbeiter von q-leap getroffen und über die digitale Zukunft Luxemburgs gesprochen.

Der Premierminister, Xavier Bettel, hat die Erklärungen des Unternehmens q-leap am Donnerstag in Luxemburg sehr aufmerksam verfolgt.

Der Premierminister, Xavier Bettel, hat die Erklärungen des Unternehmens q-leap am Donnerstag in Luxemburg sehr aufmerksam verfolgt.

Große Stunde für q-leap: Das Luxemburger Unternehmen, das Apps durch Verbesserung ihrer Qualität und Sicherheit testet, hat am Donnerstag Premierminister Xavier Bettel im Empfang genommen, um über die Digitalisierung im Großherzogtum zu diskutieren. Geht es nach q-leap müsse Luxemburg im Technologiesektor schneller vorankommen, indem es der Bevölkerung eine bessere Ausbildung in diesem Tätigkeitsbereich ermöglicht. «Viele Fachkräfte kommen immernoch aus dem Ausland.»

Unterdessen konnte Bettel bei den Mitarbeitern von q-leap Eindruck schinden. «Ich war sehr positiv überrascht von Xavier Bettels Umgang mit kleinen Unternehmen, die neue Technologien entwickeln», sagt Hubert Schumacher, Gründer und Geschäftsführer von q-leap. «Sein Besuch ist ein sehr gutes Signal für uns. Das beweist, dass wir im In- und Ausland an Sichtbarkeit gewinnen. Unser Ziel ist es, unsere Kunden dabei zu unterstützen, die Qualität ihrer Software zu verbessern.»

«Bettel ist ein informierter Nutzer»

«Es ist mir immer eine Freude zu erleben, dass Luxemburg ein Land ist, in dem die Menschen anfangen wollen», sagte Xavier Bettel. «Ich bin ein überzeugter Nutzer neuer Technologien und es ist für mich sehr spannend zu hören, wie eine Anwendung funktioniert und wie Spezialisten diverse Probleme lösen.»

Xavier Bettel, immer im engen Austausch mit seinen Gesprächspartnern, beeindruckte mit seinem Interesse die Mitarbeiter von q-leap. «Dies ist das erste Mal, dass ich einen Politiker treffe, der so aufmerksam ist und mir zuhört, was ich zu sagen habe», sagt Sylvain Perez, Geschäftsführer des Unternehmens. «Ich war sehr überrascht, einem informierten Nutzer der neuen Technologien zu begegnen. Ich habe sogar meine Präsentation angepasst mit Anwendungen, die er täglich nutzt.»

Xavier Bettel sieht den digitalen Bereich als Querschnittsaufgabe für alle Ministerien. «Wir müssen für morgen bereit sein, um auf dem digitalen Zug weiter mitfahren zu können», betont er. «Wenn wir diesen Schritt verpassen, wird Luxemburg seine Autonomie verlieren und wir werden von anderen Ländern abhängig sein. Auf europäischer Ebene ist es höchste Zeit, eine Strategie zu entwickeln, um nicht zwischen den amerikanischen (Apple, Amazon) und asiatischen Giganten (Samsung, AliBaba) gefangen zu sein».

(Frédéric Lambert/L'essentiel)

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