Innerhalb einer Woche: Luxemburg registriert acht weitere Fälle von Affenpocken

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Innerhalb einer Woche Luxemburg registriert acht weitere Fälle von Affenpocken

LUXEMBURG – Seit Beginn des Affenpocken-Ausbruchs, wurden im Großherzogtum 31 Männer positiv auf das Virus getestet. Keiner von ihnen musste im Krankenhaus behandelt werden.

Der Ausbruch der Affenpocken hält Europa weiterhin in Atem. Auch in Luxemburg schreitet das Virus voran. Laut dem vom Gesundheitsminister veröffentlichten Wochenbericht, wurden im Zeitraum vom 27. Juli bis zum 3. August in Luxemburg acht neue Fälle von Affenpocken in Luxemburg registriert. Damit hat sich die Anzahl der an Affenpocken erkrankten Menschen im Großherzogtum auf 31 erhöht.

Wie die Santé erklärt, sind unter den Infizierten ausschließlich Männer im Durchschnittsalter von 38 Jahren. Keiner von ihnen musste in einem Krankenhaus behandelt werden. In Europa wurden bis jetzt 15926 Fälle registriert, 2883 davon allein in der vergangenen Woche. Auch da dominieren Männer mit 99,1 Prozent.

Im Durchschnitt waren die Betroffenen zwischen 31 und 40 Jahren. 399 von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht (5,6 Prozent), zwei von ihnen starben.

Das Gesundheitsministerium mahnt nochmal zur Vorsicht und rät entsprechende Schutzmaßnahmen vorzunehmen und mögliche Risiken zu vermeiden. Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehöre vor allem der Schutz bei sexuellen Kontakten. Die WHO empfiehlt zusätzlich, die Anzahl der Sexualpartner vorübergehend zu reduzieren, um das Risiko einer Infektion zu verringern.

Luxemburg hat am Donnerstag seine Impfstrategie gegen das Affenpockenvirus bekannt gegeben.

(jw/cs)

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