Frühkindliche Bildung – Luxemburg unter Europas Musterschülern

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Frühkindliche BildungLuxemburg unter Europas Musterschülern

LUXEMBURG – Seit eineinhalb Jahren herrscht Kindergartenpflicht in Luxemburg. Seither gehört das Großherzogtum in Europa zu den Musterschülern.

Luxemburgs Nachbarländer erfüllen ebenfalls die 95-Prozent-Marke der EU für die frühkindliche Betreuung.

Luxemburgs Nachbarländer erfüllen ebenfalls die 95-Prozent-Marke der EU für die frühkindliche Betreuung.

DPA

Mit drei gehen die meisten Kinder ins «Enseignement précoce», spätestens mit vier Jahren müssen alle Kinder in Luxemburg die «Spillschoul» besuchen. Seit dem Beginn des vergangenen Schuljahres gibt es eine gesetzliche Pflicht, die Luxemburg zu einem der Musterschüler in Europa macht, heißt es in einer vergleichenden Studie der Europäischen Kommission. Vor der Einführung der Kindergartenpflicht mit vier Jahren besuchten nur 94,8 Prozent der Vierjährigen in Luxemburg einen Kindergarten.

Schul- und Kindergartenplätze ab dem jüngsten Alter, dafür will sich die Kommission in Zukunft einsetzen, um gegen hohe Schulabbrecherquoten zu kämpfen. Das Ziel: 95 Prozent der Vierjährigen sollen einen Kindergartenplatz bekommen.

Alle Nachbarländer des Großherzogtums gehören ebenfalls zu den guten Schülern: In Frankreich, Belgien und Deutschland gilt erst ab 6 Jahren Schulpflicht. In Belgien gehen 99,5 Prozent der Vier- bis Sechsjährigen in den Kindergarten. In Frankreich wird jedem Kind ab drei Jahren ein Platz in der «École maternelle» angeboten und 95,6 Prozent der deutschen Kinder besuchen einen Kindergarten.

L'essentiel Online

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