Neue Bauvorhaben – Luxemburg will gut 20 Großprojekte angehen

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Neue BauvorhabenLuxemburg will gut 20 Großprojekte angehen

LUXEMBURG – Neue Jugendherbergen, moderne Schulen: Der Minister für Infrastruktur hat Donnerstag mehrere mittel- und langfristige Projekte vorgestellt.

Zwei der wichtigsten Projekte für François Bausch sind die Renovation des Bahnhofes Kleinbettingen und das automatisierte Echt-Zeit-Informationssystem für die CFL-Fahrgäste.

Zwei der wichtigsten Projekte für François Bausch sind die Renovation des Bahnhofes Kleinbettingen und das automatisierte Echt-Zeit-Informationssystem für die CFL-Fahrgäste.

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Infrastrukturminister François Bausch (Déi Gréng) ist ehrgeizig: Mehr als 20 Projekte hat er der Kommission für Nachhaltige Entwicklung am Donnerstag vorgestellt. Drei Bereiche sind betroffen: Straßenbauamt Ponts et Chaussées, CFL und öffentliche Gebäude.

Das Straßenbauamt soll die Neugestaltung der Remicher Esplanade, die bessere Sicherung der N7 sowie die Entfernung des Bahnüberganges in Walferdingen angehen.

Lyzeum in Erpeldingen

Die CFL soll den Bahnhof von Kleinbettingen modernisieren und alle Bahnhöfe mit einem automatisierten Informationssystem ausstatten. Das System soll Fahrgästen die Verspätungen ihrer Züge in Echtzeit anzeigen.

Mehrere Baustellen sind an öffentliche Gebäude geplant. Zwei Jugendherbergen sollen in Ettelbrück und in Vianden entstehen. Eine polyvalente Kindertagesstätte soll die aktuellen Strukturen in Kirchberg ersetzen, um bis zu 460 Kinder von EU-Beamten zu empfangen. Für Erpeldingen ist ein neues Lyzeum für 1200 Schüler geplant, in Ettelbrück ist die Neugestaltung des Technischen Lyzeums geplant. In der Universität in Kirchberg soll mehr Platz im Institut Recht, Wirtschaft und Finanzen geschaffen werden.

Neues Heim am Limpertsberg

Das Gebäude der nationalen Bibliothek (welche bis Ende 2018 nach Kirchberg umgezogen sein wird) in der Rue Notre Dame soll eine Kunstgalerie und 35 Jugendwohnungen aufnehmen. Das Foyer Don Bosco am Limpertsberg wird abgerissen, um Platz für ein größeres Heim für Antragsteller auf internationalen Schutz zu machen.

Alle Projekte werden, zusammengefasst von Josée Lorsché (Déi Gréng), Präsidentin der Kommission für nachhaltige Entwicklung, von der Kommission diskutiert. Anschließend werden sie im Oktober offiziell vorgestellt. «Bis zu Kosten von 40 Millionen Euro reicht die Zustimmung der Chamber-Abgeordneten, darüber wird ein Gesetzentwurf benötigt», erklärt Lorsché. Nach dem Abkommen können die Untersuchungen eingeleitet werden, um unter anderem die benötigten Investitionen zu berechnen.

(Marion Chevrier/L'essentiel)

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