KBL – Luxemburger Bank will UBS Belgien schlucken

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KBLLuxemburger Bank will UBS Belgien schlucken

«KBL European Private Bankers» beabsichtigt, die begische Tochter der Schweizer Bank zu kaufen. Ein Preis ist nicht bekannt, die Behörden müssen noch zustimmen.

Geschäftsführer Yves Stein (Mitte) hatte bereits im August angekündigt, andere Privatbanken übernehmen zu wollen.

Geschäftsführer Yves Stein (Mitte) hatte bereits im August angekündigt, andere Privatbanken übernehmen zu wollen.

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Das Bankenhaus «KBL European Private Bankers» mit Sitz in Luxemburg will in Belgien expandieren. Wie es am Donnerstag ankündigte, soll die belgische Tochter «Puilaetco Dewaay» UBS Belgien aufkaufen, von der sich das Schweizer Bankenhaus UBS trennen will. Wie hoch der Kaufpreis ist, wollte KBL auch auf Nachfrage von L’essentiel nicht sagen. Die Aufsichtsbehörden müssen den Kauf noch genehmigen, dies ist für Anfang 2015 anvisiert.

UBS Belgien verwaltet rund drei Milliarden Euro, beschäftigt 60 Mitarbeiter und hat rund 2500 Kunden. Wenn der Kauf über die Bühne gegangen ist, wird die KBL-Tochter in Belgien Aktiva in Höhe von über zehn Milliarden Euro von 10.000 Kunden verwalten. KBL beabsichtige «die beste Privatbankengruppe Europas mit Sitz in Luxemburg» zu sein, erklärte am Donnerstag CEO Yves Stein.

Bereits im vergangenen August im Rahmen der Präsentation der Halbjahreszahlen hatte Stein erklärt, dass Übernahmen noch im laufenden Jahr nicht ausgeschlossen seien. Man habe zwei, drei andere Privatbanken auf dem Schirm, berichtete er damals, ohne konkrete Namen zu nennen.

(jg/pw/L'essentiel)

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