Luxemburg – Luxemburger bekommen weniger Kinder

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LuxemburgLuxemburger bekommen weniger Kinder

LUXEMBURG – Die Geburtenrate ist in den vergangenen Jahren stark gesunken. Im europäischen Vergleich werden im Großherzogtum mit am wenigsten Kinder geboren.

Frauen in Luxemburg werden im Schnitt mit 31,3 Jahren erstmals Mutter.

Frauen in Luxemburg werden im Schnitt mit 31,3 Jahren erstmals Mutter.

Innerhalb von zehn Jahren ist die Geburtenrate der Frauen in Luxemburg von 1,63 im Jahr 2010 auf 1,34 im Jahr 2019 gesunken. Wie aus den aktuellen Zahlen von Eurostat hervorgeht, gehört das Großherzogtum somit zu den Ländern mit den niedrigsten Geburtenraten in Europa knapp vor Malta (1,14), Spanien (1,23), Zypern (1,33) und Griechenland (1,34). Weit unter dem europäischen Durchschnitt (1,53) und weit hinter Frankreich (1,86) oder Rumänen (1,77).

Mit durchschnittlich 31,1 Jahren werden Frauen in Luxemburg ähnlich spät Mutter wie Frauen in Italien oder Spanien (31,3 Jahre). Der europäische Durchschnitt liegt bei 29,4 Jahren. Am jüngsten sind Frauen EU-weit in Bulgarien (26,3 Jahre). Jünger als in Frankreich (28,8 Jahre), Belgien (29,2 Jahre) oder Deutschland (29,8 Jahre).

In Luxemburg kommt das zweite Kind durchschnittlich zwei Jahre später, im Alter von 33,1 Jahren, und das dritte mit 34,6 Jahren. Im Vergleich dazu bekommen Frauen in Frankreich ihr zweites und drittes Kind mit 31,3 und 32,9.

Von den 6230 Geburten, die 2019 registriert wurden, hatten die Mütter bei 4109 (66 Prozent) eine ausländische Staatsangehörigkeit, bei 2114 Geburten hatte die Mutter eine luxemburgische Staatsangehörigkeit. Dies ist die höchste Rate in der EU.

(mc/L'essentiel)

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