Germanwings-Absturz – Luxemburger Check der Fluggastliste dauert

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Germanwings-AbsturzLuxemburger Check der Fluggastliste dauert

LUXEMBURG/FRANKREICH — Noch ist die Staatsangehörigkeit von 32 der 144 Passagiere nicht bekannt. Das Außenministerium will am Mittwoch Gewissheit schaffen.

French emergency services workers (back) and members of the French gendarmerie gather in Seyne, south-eastern France, on March 24, 2015, near the site where a Germanwings Airbus A320 crashed in the French Alps. A German airliner crashed near a ski resort in the French Alps on March 24, killing all 150 people on board, in the worst plane disaster in mainland France in four decades. AFP PHOTO / BORIS HORVAT

French emergency services workers (back) and members of the French gendarmerie gather in Seyne, south-eastern France, on March 24, 2015, near the site where a Germanwings Airbus A320 crashed in the French Alps. A German airliner crashed near a ski resort in the French Alps on March 24, killing all 150 people on board, in the worst plane disaster in mainland France in four decades. AFP PHOTO / BORIS HORVAT

AFP/Boris Horvat

Wie französischen Medien schreiben, ist die Staatszugehörigkeit von 32 der 144 Passagiere noch offen. Der Grund: Diese Personen waren ohne Passkontrolle an Bord gegangen. Das ist möglich, weil der Flug innerhalb des Schengenraums stattfand.

Bislang ist bestätigt, dass unter den Opfern 67 Deutsche, darunter 16 Austauschschüler und zwei Lehrer aus dem nordrhein-westfälischen Haltern am See, sowie 45 Personen mit spanischem Namen sind. Außerdem ist mittlerweile bekannt, dass auch zwei Australier sowie jeweils ein Reisender aus den Niederlanden, der Türkei und Dänemark an Bord waren. Die japanische Regierung teilte mit, dass unter den Insassen vermutlich auch zwei japanische Staatsbürger gewesen seien.

Nach wie vor nicht bekannt ist, ob auch Personen aus dem Großherzogtum im Unglücksflieger saßen. Dem Außenministerium liegt seit Dienstag die Passagierliste vor. Gegenüber L'essentiel hatte ein Sprecher erklärt, die Auswertung könne «mehrere Stunden dauern». Doch auch am Mittwochmorgen lag kein Ergebnis vor. Mit diesem rechne man nun im Laufe das Tages.

(pw/L'essentiel)

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