Terror in Nizza – Luxemburger entkommen dem Anschlag knapp

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Terror in NizzaLuxemburger entkommen dem Anschlag knapp

LUXEMBURG - Eine Gruppe von Luxemburgern war am Donnerstagabend an der Promenade in Nizza. Kurz vor dem Anschlag gingen sie ins Hotel zurück.

Sie wollten am Abend eigentlich an der Promenade in Nizza sein, doch durch einen Zufall war die achtköpfige Gruppe aus Luxemburg nicht mehr da, als es zum Anschlag kam. Lynn Wagner ist Erzieherin und mit Menschen mit einer Behinderung für eine Woche in der südfranzösischen Stadt. Über den Tag waren sie an der Promenade des Anglais und wollten sich dort auch am Abend das Feuerwerk ansehen. «Einige aus unserer Gruppe waren aber müde. Daher haben wir beschlossen, zurück zum Hotel zu gehen – und plötzlich hörten wir die Krankenwagen», sagt Wagner in einem kurzen Gespräch mit L'essentiel.

Am Freitagmorgen «waren immer noch überall Sirenen von Polizei und Rettungsdiensten zu hören», sagt Wagner, die mit der Gruppe das Hotel nicht verlassen darf. «Wir verfolgen die Ereignisse von hier aus.» Sie habe bislang dennoch nicht das Gefühl, dass in der Gruppe Panik ausgebrochen ist. Das Militär war schon vor dem Donnerstag überall präsent. «Wir waren seit dem Beginn des Urlaubs von bewaffneten Soldaten umgeben», ergänzt sie.

Die Gruppe der acht Luxemburger wollte an diesem Freitag ins Großherzogtum zurückkehren. «Unser Flug war für 15 Uhr geplant. Aber wer wissen derzeit nicht, ob wir fliegen können. Wir müssen abwarten.»

(NC/L'essentiel)

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