Legionärs-Check – Luxemburger erkämpfen Punkt beim FC Bayern

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Legionärs-CheckLuxemburger erkämpfen Punkt beim FC Bayern

SAARBRÜCKEN - Drei Luxemburger Talente haben beim Bayern-Nachwuchs für eine Überraschung gesorgt. Für Lars Gerson begann die Saison in Schweden.

Der große FC Bayern ist auch nur eine Fußballmannschaft. Das haben die Nachwuchskicker vom 1. FC Saarbrücken am Wochenende mal wieder unter Beweis gestellt. Mit drei Luxemburgern entführte das Team aus der Großregion einen Punkt bei der U19 des deutschen Rekordmeisters.

Wie sehr sich die Fußballer aus dem Großherzogtum beim 1:1 ins Zeug legten, zeigt die Statistik: Zwei der drei Gelben Karten des FCS gingen auf das Konto von Tim Hall und Eric Brandenburger. Auch Florian Bohnert kam zum Einsatz, während sein Sturmkollege Edvin Muratovic rotgesperrt fehlte. Die Saarbrücker holten damit einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Das Tor von Johannes Roßfeld in der Nachspielzeit gibt's hier im Video (ab Minute 3:13).

Ebenfalls aller Ehren Wert war der Auftritt von Nationalspieler Maxime Chanot. Nach dem 0:0 seines KV Kortrijk gegen Royal Mouscron-Péruwelz wurde der Innenverteidiger in die Top-Elf des Spieltags gewählt. Auch für Laurent Jans und Anthony Moris hat die komplizierte Playoff-Phase in Belgien begonnen. Jans verlor mit Waasland-Beveren 0:1 bei Standard Lüttich, Torwart Moris saß beim 0:1 bei VV St. Truiden 90 Minuten auf der Bank des KV Mechelen.

Eine Liga tiefer siegte Aurélien Joachim mit White Star Bruxelles 1:0 gegen Seraing United. Dabei gab es für den eingewechselte Stürmer kein Tor, sondern lediglich eine Gelbe Karte.

Schweden-Legionär Lars Gerson darf derweil endlich wieder kicken. Der Mittelfeldspieler startete am Wochenende mit GIF Sundsvall in die neue Saison. Zum Auftakt trennte sich das Team mit 1:1 von AIK Stockholm. Gerson kam 90 Minuten in der Zentrale zum Einsatz.

Cédric Sacras und dem FC Metz II gelangen in Frankreich ein 4:2-Sieg gegen die Reserve von Racing Straßburg, während Ricardo Couto Pinto beim mageren 1:1 des FSV Salmrohr bei der SpVgg. Burgbrohl in der deutschen Oberliga Südwest nur die letzten 20 Minuten spielen durfte.

(jm/L'essentiel)

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