Analyse – Luxemburger Haushalte spüren Schuldenkrise

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AnalyseLuxemburger Haushalte spüren Schuldenkrise

LUXEMBURG - Die Staatsschuldenkrise belastet nach Angaben der Analysten der Banque de Luxembourg Unternehmen wie private Haushalte.

Das Tief der Aktienmärkte wird sich nach Einschätzung des Chefökonom der Banque de Luxembourg Guy Wagner fortsetzen.

Das Tief der Aktienmärkte wird sich nach Einschätzung des Chefökonom der Banque de Luxembourg Guy Wagner fortsetzen.

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Das Konsumverhalten der Verbraucher und das Investitionspotenzial der Unternehmen werden von der europäischen Staatschuldenkrise schwer belastet, erklärte Guy Wagner, Chefökonom der Banque de Luxembourg auf einer Pressekonferenz.

Zu den Lösungsansätzen der EU äußerte sich Wagner skeptisch: «Die Krise setzt sich fort, weil weder die Regierungen, noch die Notenbanken eine glaubwürdige Lösung unterbreiten. Und obwohl die Konjunkturverlangsamung in den Ländern mit den strengsten Sparplänen besonders deutlich ausfällt, breitet sie sich allmählich in sämtlichen Regionen der Welt aus», fährt Wagner fort. Die Maßnahmen der Notenbanken sind nach seiner Einschätzung ebenfalls unzureichend.

«Bewertung vernünftiger geworden»

Das Tief der Aktienmärkte wird sich nach Einschätzung der Analysten der Banque de Luxembourg fortsetzen, schuld daran sind die Unsicherheiten angesichts der Rettung Griechenlands und die Sorge vor einem wirtschaftlichen Abschwung.

«Selbst, wenn die Bewertung der wichtigsten Börsenindizes vernünftiger geworden ist, könnte die Aktien-Baisse aufgrund der immensen Überschuldung in den Industriestaaten und der eventuellen Ausweitung der Finanzkrise auf die globale Wirtschaft anhalten», so die Analyse des Chefökonom der Banque de Luxembourg Guy Wagner.

L'essentiel Online

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