Oder acht Tage Haft – Luxemburger Tierschützer muss 670 Euro berappen

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Oder acht Tage HaftLuxemburger Tierschützer muss 670 Euro berappen

LUXEMBURG - Geldstrafe oder acht Tage Haft: So lautet das Urteil für den Luxemburger Kevin Schiltz, der auf den Färöer-Inseln gegen die Grindwaljagd demonstriert hat.

Diese Bild veröffentlichte Sea Shepherd kurz nach der Urteilsverkündung.

Diese Bild veröffentlichte Sea Shepherd kurz nach der Urteilsverkündung.

Sea Shepherd

Das Urteil ist gefallen: Der Luxemburger Kevin Schiltz muss 670 Euro Strafe zahlen. Wahlweise kann er auch acht Tage hinter Gitter. Am Freitagabend wurde den fünf verhafteten Aktivisten von Sea Shepherd auf den Färöer-Inseln ihre Buße mitgeteilt. Dabei kam Schiltz im Vergleich zu den anderen noch glimpflich davon. Die bekamen teilweise deutlich höhere Strafen aufgebrummt.

Die Aktivisten waren Ende Juli verhaftet worden, weil sie gegen die Jagd auf Grindwale protestierten. Schiltz wurde auch der Pass entzogen. Die Verhandlung fand am vergangenen Dienstag statt. Nun folgte das Urteil. Der Luxemburger wollte ursprünglich am Montag zurück in die Heimat fliegen.

Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, sind haben die Tierschützer Berufung gegen das Urteil eingelegt. «Wenn der Berufung nicht stattgegeben wird, gehe wir lieber ins Gefängnis, anstatt die Geldstrafe zu zahlen. Denn das würde bedeuten, dass wir die Strafe akzeptieren», sagte Rosie Kunneke, eine der anderen verhafteten Aktivisten. Schiltz war zu einer Stellungnahme leider nicht zu erreichen.

(hej/L'essentiel)

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