Junge Unternehmerin – Luxemburgerin startet Business in New York
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Junge UnternehmerinLuxemburgerin startet Business in New York

LUXEMBURG/NEW YORK – Liz Breuer hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Die 24-Jährige leitet in New York eine Marketing-Firma, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt.

Vom kleinen Mädchen aus Luxemburg zur New Yorker Unternehmerin mit dem richtigen Gespür dafür, was die Welt gerade braucht. Die 24-jährige Liz Breuer hat sich in New York selbstständig gemacht und mit der Schwedin Elina Carle Montenegro das «New Normal Bureau» gegründet. Ein Marketing-Unternehmen, das seinen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit legt, und es sich zum Ziel gemacht hat, den Leuten inmitten einer Pandemie wieder Hoffnung für die Zukunft mit auf den Weg zu geben.

Bereits 2015, nach ihrem Schulabschluss am «Lycée de Garçons Luxembourg», hat die junge Frau beschlossen, auf eigene Faust in die anonyme Weltstadt zu ziehen. Vier Jahre lang hat sie sich am «Fashion Institute of Technology» den Weg zur Verwirklichung ihres Traumes geebnet. In der Zeit hat die Luxemburgerin ihren Bachelor in «International Trade and Marketing» abgeschlossen, Praktika gemacht, ihren ersten Job in einem Marketing-Unternehmen angenommen, nur um kurze Zeit später schon selbstständig in ihrer Wahlheimat durchzustarten. Und das auch noch während die Stadt wegen Corona und zahlreicher Unruhen Kopf zu stehen scheint.

« Nachhaltige Marken wirken oft zu high-class oder zu sehr Müsli »

Von der Umsetzung ihres ganz persönlichen «American Dream» hält aber auch die Krise die junge Unternehmerin nicht ab. Tagtäglich ist sie mit der Ausnahmesituation in New York konfrontiert: Masken, wo man nur hinsieht, politische Unruhen, «Black Lives Matter»-Demonstrationen und Polizeigewalt auf offener Straße. Es sehe allerdings für Menschen, die nicht vor Ort sind deutlich schlimmer aus, als für die Einwohner der Metropole. «Die New Yorker sind ein starkes Volk und haben eine völlig andere Einstellung, als wir Luxemburger. Für sie ist die aktuelle Situation nur ein erneuter bump in the road», erklärte Breuer, die sich offensichtlich von dieser Mentalität anstecken lässt, am Telefon. Sie sei vorsichtig, trage draußen immer ihre Maske, blicke aber voller Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft.

Insbesondere, weil sie am 14. August offiziell mit ihrem Startup-Unternehmen, das nachhaltige Marken unterstützt, durchgestartet ist. Mit ihrer Marketing-Firma will die 24-Jährige mit dem «Öko-Tanten-Image» brechen. «Nachhaltige Marken wirken oft zu high-class oder zu sehr Müsli», erklärte sie. Sie möchte den Leuten Tipps geben, wie sie bewusst leben können, ohne diese Extreme zu unterstützen.

(Liz Mikos/L'essentiel)

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