VHS-Sprachkurse – «Luxemburgisch war auf Anhieb ausgebucht»
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VHS-Sprachkurse«Luxemburgisch war auf Anhieb ausgebucht»

BITBURG/SAARBRÜCKEN - Nicht erst seit der Flüchtlingskrise erfreuen sich Volkshochschulkurse gestiegener Beliebtheit. In der VHS Bitburg ist Luxemburgisch gefragt.

ARCHIV�- Fl�chtlinge nehmen am 02.03.2015 in Germersheim (Rheinland-Pfalz) in der Universit�t an einem deutschen Sprachkurs der Studenteninitiative "Crossborders" teil. Foto: Uwe Anspach/dpa (zu lhe "Neues Konzept der Landesregierung zur Sprachf�rderung
f�r junge Fl�chtlinge, Sp�taussiedler und Zuwanderer" vom 18.05.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV�- Fl�chtlinge nehmen am 02.03.2015 in Germersheim (Rheinland-Pfalz) in der Universit�t an einem deutschen Sprachkurs der Studenteninitiative "Crossborders" teil. Foto: Uwe Anspach/dpa (zu lhe "Neues Konzept der Landesregierung zur Sprachf�rderung
f�r junge Fl�chtlinge, Sp�taussiedler und Zuwanderer" vom 18.05.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

DPA/uwe Anspach

Integrationskurse sind mittlerweile gefragter den je. In Zeiten der Flüchtlingskrise ist der Bedarf an Weiterbildung für Neuankömmlinge um ein Vielfaches gestiegen – auch in der Großregion. Während die Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer bereits im Juni mehr Deutsch- und Integrationskurse für Flüchtlinge gefordert hatte, ist beispielsweise an der Volkshochschule Bitburg vor allem ein Kurs besonders beliebt: Luxemburgisch.

Dabei sind es bei Weitem nicht nur Neulinge im Land, die die VHS-Angebote nutzen wollen. Die Teilnehmer fliegen derzeit besonders auf «Sprachen und Entspannungskurse», sagt Geschäftsführerin Michaela Noe. Agnes Hackenberger, pädagogische Leiterin der Volkshochschule, bestätigt: «Luxemburgisch war auf Anhieb ausgebucht.»

Jeder soll teilnehmen dürfen

Die Fördermittel für ihre Kurse musste sich die Volkshochschule aus der Großregion erst verdienen. Denn nur mit dem entsprechenden Zertifikat gibt's Geld vom Bund. Nach VHS-Angaben als erste in Rheinland-Pfalz wurde die Bitburger Filale von dem unabhängigen Institut für Weiterbildung ArtSet «qualitätstestiert»

Auch im Saarland drängt man auf die Aufstockung des Angebots. Die Asylbewerber müssten unabhängig von ihrem Status daran teilnehmen können, sagte Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer in ihrer Funktion als Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Im deutsch-französischen Grenzgebiet soll beispielsweise in Forbach ein «Maison de l’Allemagne» bei der Verständigung über die Grenzen hinweg helfen.

(jm/L'essentiel/Trierischer Volksfreund)

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